TGH so gut wie nie!

Lucie Düring verkürzte den Rückstand in Bremen auf 1:3, doch das Spiel ging verloren. Foto: rp

Hallenhockey: Heimfelds Herren gelingt Aufstieg in
die Bundesliga - TGH-Damen wollen nachziehen

Von Rainer Ponik. HEIMFELD.
Die Hockeyherren der TG Heimfeld haben mit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga den größten Erfolg der Vereinsgeschichte wahr werden lassen. Im letzten Saisonspiel hätte den Schützlingen von Alexander Otte zwar schon eine Niederlage mit elf Toren Unterschied zum Meistertitel gereicht, doch „wir wollten uns beim TTK unbedingt mit einem Sieg aus der Spielzeit verabschieden“, so Mannschaftsführer Lennart Gehl.
Gesagt, getan! Bereits nach einer Viertelstunde war die Partie entschieden. Zu diesem Zeitpunkt lag die TGH mit 5:1 vorn. Bis zum Schlusspfiff schossen Max Bonz, Lasse Simson (je 3) , Tim Hirt (2), Max Blunck und Lennart Gehl, sehr zur Freude der über 300 TGH-Fans unter den 450 Zuschauern, einen 10:8-Erfolg heraus. Klar, dass Meisterschaft und Aufstieg anschließend im Clubheim noch ausgiebig gefeiert wurden.
In den letzten vier Saisonspielen haben es die Heimfelder Frauen nun in der Hand, es ihren männlichen Vereinskameraden gleichzutun. Mit einem Sieg beim Bremer HC hätten die TGH-Ladies am vergangenen Wochenende bereits für eine Vorentscheidung im Aufstiegskampf sorgen können, doch das Team von Gylla Rau und Alexander Weiss verlor die Partie mit 1:3.
„Wir haben sehr nervös begonnen, zu selten die Ruhe bewahrt und uns deshalb am Ende selbst geschlagen“, ärgerte sich Gylla Rau. Im Hinspiel waren die Bremerinnen noch klar mit 7:2 besiegt worden. Den einzigen Treffer der Gäste erzielte diesmal Lucie Düring, die den Rückstand in der zweiten Halbzeit auf 1:3 verkürzen konnte.
Zum Glück taten die Konkurrenten der TGH den Gefallen, ebenfalls keine Punkte zu holen, so dass Heimfeld die Tabelle der Regionalliga Nord weiterhin mit drei Punkten Vorsprung anführt. Am kommenden Sonnabend (17.30 Uhr, Kerschensteinerstraße) trifft die TGH nun auf den Hamburger Polo Club. Bei Polo steht vermutlich wieder Nationaltorhüterin Christina Reynolds zwischen den Pfosten. Coach Weiss: „Wir haben es selbst in der Hand, auch unseren Traum wahr werden zu lassen.“
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