TGH-Herren auf dem Höhenflug

Oldie unter Youngstern: Heimfelds Philipp Roloff ist oft nur schwer von der Kugel zu trennen. Foto: rp

Hockey: Zweitliga-Aufsteiger Heimfeld sorgt für Furore - Interview mit Trainer York Schumacher

Von Rainer Ponik.
Aufsteiger TG Heimfeld kann in der 2. Hallenhockey-Bundesliga gut mithalten. Sind sogar höhere Ziele als der Klassenerhalt drin? Das Elbe-Wochenblatt sprach mit Coach York Schumacher.

EW:Herr Schumacher, ihre Mannschaft hat erst ein Spiel verloren und belegt derzeit den zweiten Tabellenplatz. Woran liegt es, dass es so prima läuft?
Schumacher: Wir verfügen über ein eingespieltes Team, dessen Selbstbewusstsein durch die Erfolge der letzten eineinhalb Jahre enorm gewachsen ist. Zudem befindet sich die Mannschaft dank des tollen Engagements von Konditionstrainer Peter Knipp in einer sehr guten körperlichen Verfassung. Ein weiterer Pluspunkt ist unser Publikum, dass die Mannschaft sehr gut unterstützt und noch ein paar Prozente zusätzlich aus unseren Spielern herauskitzelt. Seit fast zwei Jahren sind wir zuhause unbesiegt.

EW: Das Spitzenspiel in Hannover wurde zuletzt mit 5:14 recht deutlich verloren. Woran lag es?
Schumacher: Hannover 78 besitzt ein Team mit viel Bundesligaerfahrung. Sie konnten mit dem Druck, ein gewinnen zu müssen, mental besser umgehen. Sie besaßen die reifere Spielanlage und waren nicht so nervös wie einige meiner Spieler.

EW: Ist der Traum von einem möglichen Aufstieg in die
1. Bundesliga damit ausgeträumt?
Schumacher: Hannover hat die beste Ausgangsposition, aber zwei Punkte Rückstand sind nicht viel. Wenn 78 nochmal patzen sollte, wollen wir unsere Chance nutzen und vorbeiziehen. Es wäre der größte Erfolg der Vereinsgeschichte.

EW:Was macht ihre Mannschaft so stark?
Schumacher:Die Jungs sind sehr trainingsfleißig und motiviert. Wir leben nicht von einem überragenden Spieler, sondern sind ausgeglichen gut besetzt und das heißt auch schwerer auszurechnen. Auf dem Platz gelingt es dem Team, viel von dem umzusetzen, was im Training besprochen und geübt wird.

EW: Und woran muss noch gearbeitet werden?
Schumacher: Wir müssen versuchen, konstant auf höchstem Level zu spielen und auch in taktischer Hinsicht noch dazulernen. Außerdem müssen wir an unserem Konterspiel arbeiten.

EW: Wo landet die TGH am Saisonende?
Schumacher: Auf jeden Fall in der oberen Tabellenhälfte. Und damit können wir als Aufsteiger zufrieden sein.
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