TG Heimfeld darf weiter träumen

Luisa Dietrich behielt die Nerven und verwandelte den entscheidenden Siebenmeter zum 5:4 für die TG Heimfeld. Foto: rp

Hockey-Regionalliga: TGH-Damen übernehmen nach 5:4-Sieg im Spitzenspiel gegen Marienthal die Tabellenführung

Von Rainer Ponik.
Wird der große Traum vom Bundesligaaufstieg für die Hockeydamen der TG Heimfeld wirklich wahr? „Wir haben jetzt alles selbst in der Hand“, freute sich TGH-Coach Alexander Otte nach dem dramatischen 5:4-Erfolg im Heimspiel gegen den bisherigen Tabellenführer Marienthal. Über 200 Zuschauer sahen in der Sporthalle an der Kerschensteiner Straße eine Partie, die dem Prädikat „Spitzenspiel“ vollauf gerecht wurde.
In einer jederzeit ausgeglichenen Begegnung gerieten die Gastgeberinnen in der ersten Halbzeit zunächst zweimal in Rückstand, doch Anke Kastner und Lucie Düring glichen jeweils aus.
Auch nach dem Seitenwechsel erzielte der MTHC das erste Tor. Lautstark angetrieben von den eigenen Fans dauerte es aber nicht lange, bis Lucie Düring erneut ausgleichen konnte. In der 38.Minute gingen die Heimfelderinnen dann erstmals in Führung. Und zum dritten Mal war es Lucie Düring, die einen schnellen Angriff erfolgreich abschließen konnte.
„Ihr könnt nach Hause fahren“, tönte es von den Rängen in Richtung der Gäste, doch die gaben sich keineswegs geschlagen und trafen nur wenig später zum 4:4. Als die TGH sieben Minuten vor Schluss einen Siebenmeter zugesprochen bekam, schnappte sich Mannschaftsführerin Luisa Dietrich die Kugel und versenkte sie nervenstark im Marienthaler Tor.
Zwei Sekunden vor Schluss wurde es noch einmal spannend. Es gab einen Siebenmeter für die Gäste.
„Ich hatte ein gutes Gefühl“, sagte Anne Kuhn vor dem entscheidenden Moment des Spiels. Die Heimfelder Torfrau sollte recht behalten, denn Marienthals Annika Martens zeigte Nerven und schoss die Kugel am Tor vorbei. Klar, dass der Jubel auf Harburger Seite riesengroß war.
Dank des besseren Torverhältnisses zog die TGH an Marienthal vorbei. Die Heimfelderinnen haben es nun in der Hand, durch möglichst deutliche Siege gegen den DHC Hannover und Hannover 78 erstmals in der Vereinsgeschichte in die Bundesliga aufzusteigen.
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