Tanja Petersen warf elf Tore

Energisch setzt sich Chantal Petersen (l.), die trotz Trainingsrückstands ein gutes Spiel machte, hier am Kreis gegen Fischbeks Anja Lange durch. Foto: rp

Handball Hamburg-Liga: SGW-Damen bezwingen Fischbek 25:19

Von Rainer Ponik.
Die Hamburg-Liga-Handballerinnen der SG Wilhelmsburg kamen im Südderby gegen die Dauerrivalen vom TV Fischbek zu einem 25:19-Erfolg. Nach ausgeglichenem Beginn führten viele einfache Fehler auf Seiten der Wilhelmsburgerinnen dazu, dass der TVF fünf Minuten vor dem Seitenwechsel mit 12:9 in Führung lag. „Es sah zu diesem Zeitpunkt gut für uns aus, denn die Abwehr stand recht sicher und auch im Angriff haben wir ganz gut harmoniert“, erzählt Fischbeks Trainer Jonas Kaucikas. In der zweiten Hälfte wendete sich jedoch das Blatt.
Fischbeks Spielmacherin Johanna Misiak wurde nun – meist von Jessica Schulenburg - oft erfolgreich daran gehindert, Fischbeker Tempogegenstöße einzuleiten. „Auch in der Abwehr habe wir uns besser zum Gegner hin bewegt“, freute ich SGW-Coach Sven Petersen. Begünstigt durch eine doppelte Überzahl zog Wilhelmsburg auf 19:15 davon und gab die Führung bis zum Schlusspfiff nicht mehr ab.
„Wir haben in 25 Minuten nur fünf Gegentore hinnehmen müssen“, sah Sven Petersen in der konzentrierten Abwehrleistung den Schlüssel zum Erfolg. Ein Sonderlob verdiente sich Tanja Petersen, die von der Fischbeker Abwehr kaum einmal erfolgreich gestoppt werden konnte und insgesamt elf Treffer erzielte. Stefanie Korn und Claudia Thiede, die zuletzt krank war und kaum trainieren konnte, trugen sich jeweils vier Mal in die Torschützenliste ein.
„Wir hatten in der Vorbereitungszeit einige Probleme und befinden uns noch längst nicht in Topform“, so TVF-Coach Jonas Kaucikas. Nicht nur das Fehlen von Stammtorhüterin Kristina Peters, die aufgrund einer Verletzung ausfiel, machte sich beim TVF, für den Johanna Misiak mit vier Treffern die erfolgreichste Torschützin war, nachteilig bemerkbar.
„Wir sind physisch und konditionell auch noch nicht da, wo wir sein müssten“, stößt Sven Petersen hinsichtlich der Fitness seines Teams ins gleiche Horn. Deshalb kommt es dem Trainer nicht ungelegen, dass das nächste Pflichtspiel gegen Ahrensburg erst in fünf Wochen stattfindet. „Wir werden die Zeit nutzen, um vier Mal pro Wochen zu trainieren und richtig fit zu werden“, sagt der Wilhelmsburger Übungsleiter.
Der TV Fischbek steht indes schon am kommenden Sonnabend (20 Uhr, Neumoorstück) gegen Norderstedt wieder auf dem Spielfeld.
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