Tanja Petersen traf sechs Mal

Tanja Petersen war mit sechs Treffern die erfolgreichste Wilhelmsburger Torschützin. Foto: rp (Foto: Foto: rp)

Handball: 24:17-Auswärtssieg für SG Wilhelmsburg in Altona

Von Rainer Ponik, Hamburg-Süd. Sie hatten sich viel vorgenommen und haben ihr Ziel erreicht. Mit einem sicheren 24:17-Erfolg im Gepäck kehrten die Hamburg-Liga-Handballerinnen der SG Wilhelmsburg am Sonntagabend auf die Elbinsel zurück. „Wir wollten uns beweisen, dass wir besser spielen können als wir es zuletzt gezeigt haben“, erzählt SGW-Coach Sven Petersen.
Das gelang, weil die Gäste von Anfang an sehr konzentriert aufspielten und sich diszipliniert an die Marschroute ihres Trainers hielten. Die Abwehr blieb geduldig am Kreis und ließ den Gegner nur aus dem Rückraum auf das Tor werfen. Nach einer 9:5-Führung schlichen sich im Spiel der Wilhelmsburgerinnen ein paar Nachlässigkeiten ein, so dass die SGA in der 26.Minute zum 12:12 ausgleichen konnte.
Erst ein Torwartwechsel brachte die SG wieder in die Erfolgsspur zurück. Für Janette Hackbarth, die keineswegs schlecht gehalten hatte, rückte die groß gewachsene Svenja Blank ins Team – und brachte den Gegner fortan zur Verzweiflung. Die 15:12-Pausenführung wurde nach dem Wechsel - auch dank einer starken Abwehrleistung - bis zur 52. Minute auf zehn Tore ausgebaut.
Sechsundzwanzig Minuten lang mussten die Gastgeberinnen warten, ehe sie endlich wieder ein Tor erzielten. „Da war das Spiel dann aber schon entschieden“, freute sich Sven Petersen über die gute Leistung seines Teams.
So konnte es sich der Gästecoach in den letzten Minuten sogar leisten, A-Juniorin Lina Peters erstmals einzusetzen. „Lina hat ihre Sache gut gemacht und sogar ein Tor erzielt“, lobte Sven Petersen seine jüngste Spielerin. Beste Torschützinnen aber waren Tanja Petersen (5) sowie Claudia Thiele und Stefanie Kern, die je vier Treffer erzielten. Einziger Wermutstropfen für die SGW war die Verletzung von Nina Diekmann, die mit Verdacht auf einer Bänderriss ins Krankenhaus transportiert wurde.
Mit 5:3-Punkten belegen die Wilhelmsburgerinnen, die nach dem heutigen Pokalspiel einige mehrwöchige Spielpause überbrücken müssen, derzeit den zweiten Tabellenplatz. Nachbar TV Fischbek, der sein Heimspiel gegen die SG Bergedorf/VM mit 26:24 gewinnen konnte, rangiert indes auf Rang 5.
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