Spielabbruch in Wilhelmsburg

In der Staffel 4 kam Agim Menxhigi (RWW) mit Rot-Weiß Wilhelmsburg zu einem 2:2 gegen NCG Hamburg. Foto: Köse

Fußball-Kreisliga: Bei Rot-Weiß Wilhelmsburg II gegen HSC II soll der Schiedsrichter bepöbelt und geschubst worden sein

Von Waldemar Düse. Hamburg-Süd.
Scheinbar will niemand Türksport von der Spitze der Fußball-Kreisliga 1 verdrängen. Auch die 0:1-Heimpleite gegen Mesopotamien (Tor: Petrus Aygün) nutzte die „Konkurrenz“ nicht. So vergeigte der Zweite Buchholz 08 II bereits die zweite Chance, dichter an den Tabellenführer heranzurücken, durch ein 0:1 gegen den Moorburger TSV.
Der Tabellendritte FTSV Altenwerder mühte sich immerhin II zu einem 2:1 im Derby bei Este 06/70 II. „Ich bin für jeden Spaß zu haben, außer für eine Derbyniederlage“, hatte Trainer Muharrem Tan seinem Team den speziellen Charakter dieses Duells vor dem Anpfiff nahezubringen versucht. Nach zwei Treffern von Jan Lenze und Selcuk Aytis „haben wir viele Angriffe aber nicht vernünftig zu Ende gespielt.“ Deswegen wurde es nach dem Anschlusstreffer (75.) noch einmal etwas „kitzelig“.
Der Kreis der abstiegsbedrohten Teams reicht nach der 1:3-Heimniederlage des SV Wilhelmsburg II gegen den Drittletzten TSV Neuland II bis hinauf zu den auf Rang neun liegenden Wilhelmsburgern. Neulands Jaques Meinberg zeichnete sich als dreifacher Torschütze aus.
Etwas befreiter atmen kann man bei Grün-Weiss II nach dem 4:0 bei Schlusslicht Vatan Gücü. „Wir haben in der ersten Halbzeit konzentriert gespielt und verdient gewonnen. Allerdings haben wir noch einige klare Chancen liegen gelassen“, sagte Trainer Peter Lemke. Tore: Fabian Höhlein (2), Philip Zouplna und Maik Wroblewski.
Ganz anders war Helmut Ravens zumute. „Das war nicht nötig, wir haben das Spiel total verpennt“, kommentierte er das 0:2 seines SV Rönneburg beim HTB II. Tore: Tim Pegelow, Edward Czichy.
0:0 stand es in der 55. Minute zwischen Rot-Weiss Wilhelmsburg II und dem HSC II, als die Partie abgebrochen wurde. Ein Rot-Weiss-Akteur hatte Gelb-Rot gesehen und daraufhin lautstrak den Linienrichter bepöbelt. Ob er danach auch noch geschubst hatte, darüber gingen die Meinungen auseinander. Jedenfalls brach der Spielleiter die Partie ab. „Das wäre nicht nötig gewesen. Der Spieler hat sich ja ganz schnell wieder beruhigt“, sagte der HSCer Damir Bucar zu den Ereignissen.
In der Staffel 4 schöpft der Drittletzte Vorwärts Ost nach einem 5:4 bei Polonia wieder Hoffnung.
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