SGW verspielt sechs Tore-Vorsprung

Dustin Hielscher hatte großen Anteil daran, dass die SGW im Spitzenspiel gegen Bergedorf/ Vier- und Marschlande nicht als Verlierer den Platz verließ. Foto: rp

Handball: 30:30-Remis der Petersen-Schützlinge gegen die SG Bergedorf

Von Rainer Ponik.
Die Hamburg-Liga Handballer der SG Wilhelmsburg bleiben in dieser Spielzeit zuhause unbesiegt. Im Spitzenspiel gegen die SG Bergedorf/ Vier- und Marschlande mussten sich die Schützlinge von Trainer Jens Petersen allerdings mit einer Punkteteilung begnügen.
Dabei sah es über weite Strecken des Spieles so aus, als sollte die SGW im fünften Heimspiel ihren fünften Sieg feiern. Die SGW begann druckvoll und variabel, ging früh in Führung und baute sie zeitweise bis auf sechs Tore aus. Mitte der zweiten Halbzeit nutzten die Gäste dann aber eine Schwächeperiode und gingen selbst mit 24:23 in Führung.
Vor allem Bergedorfs Goalgetter Henrik Moh war von der Wilhelmsburger Abwehr, die in manchen Situationen zu unentschlossen wirkte, nicht zu stoppen. In der hart umkämpften Schlussphase hätten beide Teams den Sieg herauswerfen können.
Als Julian Baur nach einem Foul kurz vor Schluss eine Zwei-Minuten-Strafe erhielt, hatten die Gäste fast alle Trümpfe in der Hand, doch zumindest einen hatte auch die SG Wilhelmsburg noch im Ärmel. Oder besser im Tor, denn der eingewechselte Knut Kuelsen parierte den fälligen Siebenmeter mit Bravour und eröffnete seinem Team die Chance, die Partie beim Stand von 30:30 doch noch zu gewinnen.
Zehn Sekunden vor Schluss übernahm Rechtsaußen Marvin Garbe Verantwortung und zog den Ball auf das Tor, doch zum neunten Mal in diesem Spiel landete ein Wilhelmsburger Wurf am Pfosten. So blieb es bei einem Remis, mit dem Jens Petersen nicht besonders glücklich war. „Wenn man innerhalb von zehn Minuten einen Sechs-Tore-Vorsprung verspielt und am Ende froh sein muss, dass man nicht als Verlierer den Platz verlässt, kann man nicht zufrieden sein.“
Trotz des Punktverlustes bleibt die SGW (17:3-Punkte) vor der SG Bergedorf/VM (16:4) Landesliga-Spitzenreiter und darf sich weiterhin berechtigte Hoffnungen auf den Wiederaufstieg in die Hamburg-Liga machen, in der das Wilhelmsburger Frauenteam bereits seit Jahren zuhause ist. Die Tabellenführung sind die Spielerinnen von der Elbinsel jedoch erst einmal los.
In ihrem Topspiel unterlagen die diesmal ersatzgeschwächten Gastgeberinnen der SG Blau-Weiß 96/ Halstenbek knapp mit 25.26-Toren.
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