SGW-Herren vor dem Aufstieg

Kreisläufer Dennis Eulner will mit seinem Team in Hamburgs höchste Spielklasse zurückkehren Foto: rp

Handball: Nach 24:24 gegen St. Pauli II hat sich das
Petersen-Team für die Aufstiegsspiele qualifiziert

Von Rainer Ponik.
Die Handballer der SG Wilhelmsburg stehen vor dem Sprung in die Hamburg-Liga. Durch ein 24:24-Remis im letzten Saisonspiel gegen St. Pauli II konnte sich das Team für das Aufstiegsspiel gegen den Tabellenzweiten der Parallelstaffel qualifizieren. Termin und Gegner stehen noch nicht fest.
Gegen FC St.Pauli II sorgten in der Sporthalle Dratelnstraße über 250 Zuschauer mächtig für Stimmung. Bis zur Halbzeitpause lag die SGW mit vier Toren vorn. Weil es den Gästen nach dem Wechsel gut gelang, die Kreise von Wilhelmsburgs Spielmacher Fynn Petersen einzuengen, schmolz der Vorsprung zusammen.
SGW-Coach Jens Petersen hatte in dieser Situation die richtige Idee, wechselte Ersatzkeeper Knut Külsen ein, der in den Schlussminuten prompt nur noch einen Gegentreffer zuließ und den Gastgebern so am Ende das benötigte Unentschieden sicherte. Beste Wilhelmsburger Torschützen waren Malte Holst und Niklas Kölln (je 6) sowie Fynn Petersen (5) und Valentin Delaunay (4).
„Klasse! Wir haben jetzt schon weit mehr erreicht als man erwarten konnte“, freute sich der engagierte Coach, dessen Team vor Saisonbeginn einige Abgänge zu verzeichnen hatte.
Auch das Wilhelmsburger Damenteam schloss die Spielzeit mit einem Erfolgserlebnis ab. Durch einen deutlichen 37:18-Sieg gegen den Tabellenvierten Halstenbek sicherten sich die Wilhelmsburgerinnen hinter Meister SG Altona die Hamburger Vizemeisterschaft. An den Relegationsspielen zum Oberligaaufstieg wird das Team von Sven Petersen allerdings trotz sportlicher Qualifikation nicht teilnehmen.
„Viele Spielerinnen sind beruflich so eingespannt, dass der nötige Zeitaufwand nicht zu bewältigen wäre“, begründet Sven Petersen den Verzicht. Der Hunger nach weiteren Erfolgen ist dennoch vorhanden: „Im nächsten Jahr wollen wir Hamburger Meister werden!“, hat Petersen seiner Mannschaft schon jetzt ein hohes Ziel gesetzt.
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