Seit 15 Jahren Trainer beim FC Süderelbe

Dhanesh Wadwha (r.) im Gespräch mit Yasin Aytekin Foto: Düse

Dhanesh Wadwha kümmert sich inzwischen um die Bezirksliga-Fußballer

Von Waldemar Düse.
30 Jahre alt zu sein, ist ja an sich noch kein Verdienst, bei entsprechendem Lebenswandel vielleicht eine Kunst. Von 30 Lebensjahren aber mehr als die Hälfte als Trainer für einen Verein tätig gewesen zu sein, ist bemerkenswert.
Die Rede ist von Dhanesh Wadwha. Seit seinem 14. Lebensjahr arbeitet er als Trainer für den FC Süderelbe. Unterbrochen nur von einem viermonatigen Zwischenspiel bei der Kreisklassenmannschaft der Spielvereinigung Este 06/70. „Ich wollte unbedingt Herrentrainer werden, deshalb habe ich damals das Angebot angenommen“, so Wadwha.

Übernahme des Clubs
auf einem Absteigsplatz

Als dann der Anruf des FC Sü-derelbe kam, musste er trotz der schwierigen Situation nicht lange überlegen. Michael Hinrichs hatte während der Hinserie der vergangenen Saison als Trainer der Bezirksligamannschaft aus privaten Gründen aufgehört. Das Team rangierte zum Ende der Hinrunde nahezu aussichtslos mit acht Zählern Rückstand auf die Nicht-Abstiegsplätze auf dem vorletzten Tabellenplatz. Am Ende einer aufreibenden Rückrunde hatte es mit zwei Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze doch noch zum Klassenerhalt in der Südstaffel gereicht.

Süderelbes 2. Mannschaft soll mehr Qualität bekommen

So gesehen, sind drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz zum Ende der aktuellen Hinrunde quantitativ schon mal ein Fortschritt. Viel wichtiger sind Wadwha aber qualitative Ziele: „Wir wollen die 2. Mannschaft neu aufbauen und dann so gut werden, dass wir von der Liga nicht mehr abhängig sind“, blickt der ehrgeizige Coach in die nahe Zukunft. Momentan gibt es nämlich noch regelmäßige Verstärkung aus der Oberligamannschaft Jean-Pierre Richters.

Wadwha hat viele alte
Bekannte im Umfeld

Einige von ihnen kennt Wadwha schon sehr lange: So hat er beispielsweise Ernesto Keisef, Samuel Louca oder Emrecan Toutak als Jugendtrainer jahrelang unter seinen Fittichen gehabt. Wenn sich also jemand ein Urteil über den weiteren Weg seiner weitgehend neu formierten Bezirksligamannschaft machen kann, dann wohl Dhanesh Wadwha.
„Wir befinden uns immer noch im Aufbauprozess und werden noch viel, viel Geduld brauchen. Spieler können sich eben nur entwickeln, wenn sie auch spielen.“ Und – das ist Dhanesh Wadwha wichtig: „Noch wichtiger ist, wie kommt der Verein voran.“
 auf anderen WebseitenSenden
1 Kommentar
19
Horatiu - Thomas Reinhardt aus Harburg | 23.11.2014 | 16:16  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.