Schlecht gespielt und gewonnen

Panteras-Angreifer Valdo Lima (r.) im Nahkampf um den Ball mit Türkiyes Sait Kazanci. Foto: düse

Fußball-Bezirksliga: Panteras Negras schlägt Türkiye II mühsam 2:1

Von Waldemar Düse. Hamburg-Süd.
Aufgrund des nicht bespielbaren Platzes von Fatihspor musste Tabellenführer HTB tatenlos zuschauen, wie am 14. Spieltag der Fußball-Bezirksliga Süd alle vier Verfolger nach Siegen aufrückten.
Der punktgleiche Tabellenzweite Kosova brauchte eine knappe halbe Stunde, um das Schlusslicht Sporting müde zu spielen. Dann erzielten Agni Maksutaj, Avni Kastrati (2) und Zendel Ibisi die Treffer zum 4:0.
Der Dritte SV Wilhelmsburg benötigte in einem temporeichen Duell „eine zweihundertprozentige Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche“, so Trainer Peter Lascheit, um beim TSV Neuland einen verdienten 3:1-Auswärtssieg zu landen. Tore SVW: Emrah Coban, Panagiotis Panagiotoudes, Tim Nowotny; für Neuland traf Tobias Labus.
Ein sehr munteres Duell lieferten sich auch der Vierte Panteras Negras und der abstiegsbedrohte FC Türkiye II. „Es war ein Arbeitssieg. Wir haben diesmal schlecht gespielt und gewonnen“, analysierte PN-Coach Thomas Kurt den 2:1-Erfolg seiner Mannschaft. Nachdem Constantin Matthes (2) für eine scheinbar beruhigende Führung gesorgt hatte, hatten die Wilhelmsburger in einer Drangphase drei klare Chancen, aber nur Deniz Bekler schaffte ein Tor.
Der Fünfte Dersimspor bestätigte seinen Aufwärtstrend durch ein mühevolles 3:0 über den ASV. Den vierten Sieg in Folge tüteten Mladen Dimitrov, Matthias Schlüter und Fatih Polat ein.
2:2 stand es zwischen Einigkeit und Este 06/70, als Estes Mike Schulz und René Kremer jeweils Gelb-Rot sahen. Danach stellten die Wilhelmsburger das Fußballspielen nahezu komplett ein. Tore: Yasin Topal und Wadim Kasimir für ESV, Artur Sichtwart und Eray Candan für Este.
Mit seinen überwiegenden Ballbesitzanteilen wusste der HSC im Derby gegen Grün-Weiss nur wenig anzufangen. So reichte ein Treffer von Daniel Meyer für Grün-Weiss, um ein 1:0 nach Hause zu bringen.
„Wir sind immer noch in der Lernphase“, sagte Trainer Michael Hinrichs nach der bitteren 3:4-Heimpleite seines FC Süderelbe II. „Die muss jetzt allerdings schneller vonstatten gehen.“
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.