Remis zur Premiere auf dem neuen Kunstrasen

Fußball-Bezirksliga: Dersimspor schafft an der Baererstraße ein 2:2 gegen Einigkeit

Von Waldemar Düse. Hamburg-Süd.
Mit einem leichten Zucken haben zwei Totgesagte in der Fußball-Bezirksliga Süd darauf aufmerksam gemacht, dass doch noch Leben in ihnen steckt. Das Schlusslicht Mesopotamien tauschte nach dem 5:1 gegen Nettelnburg-Allermöhe II mit dem Vorletzten die Plätze – es war gleichzeitig der erste Saisonsieg für die Truppe von der Außenmühle.
Und auch der Drittletzte TSV Neuland präsentierte sich beim 1:0 über den HTB alles andere als leblos. „Die waren giftig und wollten gewinnen und haben aufgrund dieser kämpferischen Einstellung verdient gewonnen“, sagte HTB-Trainer Ingo Brussolo dazu. Tor: Kai Jacobsen.
Für den Tabellenzwölften SV Wilhelmburg (1:1 gegen Panteras Negras) und den davor rangierenden Dersimspor (2:2 gegen Einigkeit) beträgt der Abstand nach ihren Unentschieden gegen die beiden Teams aus der Spitzengruppe noch beruhigende sieben Zähler. „Beide Mannschaften hätten auch gewinnen können“, kommentierte Dersimspors Coach Samir Balouch die Premiere seines Teams auf dem neuen Kunstrasen an der Baererstraße, der zukünftigen Heimspielstätte. Fatih Polat und Emrah Tanriver trafen für Dersimspor, Gerd Löffke und Daniel Perreira für Einigkeit.
„Wir machen die Tore nicht und der Gegner nutzt unsere Fehler“, kommentierte Grün-Weiss-Trainer Sven Siebert gewohnt kurz und knackig das 0:2 seiner Mannschaft bei Sporting. Nach seinem 0:0 beim ASV Hamburg bildet der HSC nun punktgleich mit Grün-Weiss das „gesicherte Mittelfeld“ der Tabelle. Mit den beiden „Altmeistern“ Andreas Mischke (Torhüter) und Trainer Papa N`Diaje im defensiven Mittelfeld sorgte der HSC für ein Kuriosum, dass es in der Südstaffel wohl nicht mehr so häufig zu bestaunen geben wird.
Aus dem Staunen kam auch der von der Spitze geholte Tabellenführer Finkenwerder nach dem 1:5 beim Zweiten Kosova nicht heraus. „Die waren in der ersten Hälfte klar besser. Wir sind erst in der zweiten Halbzeit etwas bissiger geworden“, kommentierte Finkenwerders Co-Trainer Dennis Zepcan die zweite Saisonniederlage seines Teams.
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