Projekt Titelverteidigung

Das Abenteuer Regionalliga war für die HTB-Herren nicht zu stemmen. Jetzt geht’s wieder um den Verbandsliga-Titel. Foto: pr

Volleyball: HTB-Herren verzichten auf den Regionalliga-Aufstieg und treten wieder in der Verbandsliga an

Von Rainer Ponik. Hamburg-Süd.
Sportlich hatten sich die HTB-Volleyballer im Frühjahr 2013 als Hamburger Verbandsligameister für den Aufstieg in die Regionalliga qualifiziert. „Nach teaminternen Gesprächen haben wir uns dann aber entschlossen, darauf zu verzichten“, begründet Mannschaftskapitän Sönke Schottmayer die Tatsache, dass der HTB am kommenden Sonnabend doch wieder in der Verbandsliga um Punkte kämpfen wird.
Fehlende Sponsorengelder, die für die Finanzierung der höheren Spielklassen notwendig gewesen wären und der zeitliche Aufwand, der für viele Spieler aus beruflichen Gründen nicht aufzubringen ist, führten zu dem Entschluss.
Trotzdem baggern und pritschen auch in Zukunft sämtliche Spieler für den HTB. Da der Verein bislang keine Neuzugänge vorweisen kann, startet die Mannschaft mit unverändertem Teamkader in die Saison 2013/14. „Wir wollen in jedem Fall wieder vorn mitmischen“, spricht Sönke Schottmayer das gelassen aus, was viele seiner Mitspieler denken.
Die Voraussetzungen dafür scheinen gegeben, denn das Team um Mittelblocker Markus Raue und die Außenangreifer Andreas Miersch und Simon Pawlowski ist gut eingespielt, und hat mit Vizemeister VG Elmshorn, der den frei gewordenen Aufstiegsplatz einnahm, den größten Titelkontrahenten verloren.
„Ein Spaziergang wird es trotzdem nicht, erneut Meister zu werden“, ist Trainer Jörn Folster sicher.
Schon am ersten Spieltag der neuen Saison muss sich der HTB am kommenden Sonnabend mit einem vermeintlichen Mitkonkurrenten auseinandersetzen. Ab 14.30 Uhr treffen die Harburger in der Sporthalle Grootmoor auf Aufsteiger Wellingsbüttel und die 2. Mannschaft vom Eimsbütteler Turnverband.
Nach einer guten Vorbereitungszeit, in der zuletzt ein Turnier in Buxtehude gewonnen werden konnte, ist beim HTB von Verunsicherung nichts zu spüren. „Die Jungs werden ihr Bestes geben“, weiß Jörn Folster, worauf es ankommt und traut seiner Mannschaft einen doppelten Auftaktsieg zu.
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