Poseidon zahlte Lehrgeld

Mannschaftskapitän Patrick Weik bot in Duisburg eine starke Leistung, konnte die 6:11-Niederlage im Auftaktspiel aber auch nicht verhindern. Foto: Jens Witte

Wasserball-Bundesliga: Aufsteiger verliert in Duisburg 6:11

Von Rainer Ponik.
Der Auftakt ging daneben. Im ersten Wasserball-Bundesliga-Spiel unterlag Aufsteiger SV Poseidon bei Duisburg 98 mit 6:11.
Bereits nach kurzer Zeit lagen die Gästen 0:5 zurück. Coach Florian Lemke muss in der Pause wohl die richtigen Worte gefunden haben, denn im Anschluss konnte der SVP die Partie offen gestalten. Poseidons erster Saisontreffer, den der amerikanische Neuzugang Jacob Marsh erzielte, wirkte wie ein Weckruf.
Danach konnte der SVP den Rückstand auf 3:6 verkürzen, doch in der Folgezeit gelang es nicht mehr, das Blatt noch zu wenden. „Wir haben nach dem etwas kopflosen Start in der Abwehr gut verteidigt, im Angriff aber zu wenig Durchschlagskraft entwickelt“, zog Florian Lemke nach der 6:11-Niederlage Bilanz.

Alexander Weik: Drei Treffer – bester SVP-Torschütze


Ein Sonderlob verdiente sich Mannschaftskapitän Alexander Weik, der mit insgesamt drei Treffern auch bester Torschütze seines Teams war. Die weiteren Tore für den SVP erzielten Jacob Marsh, Patrick Weik und Philipp Barenberg.
Trotz der Auftaktniederlage blickt Florian Lemke den nächsten Spielen mit großer Zuversicht entgegen. „Wir werden zwar noch etwas Zeit brauchen, um uns in der Spielklasse besser zu behaupten, sind körperlich topfit und werden unsere Punkte noch sammeln“, ist der Coach vom großen Potential seiner Mannschaft überzeugt.
Am kommenden Sonnabend muss Poseidon in der zweiten Pokalrunde beim Zweitligisten Wasserfreunde Fulda antreten. Eine Woche später (16 Uhr, Inselbad Wilhelmsburg) steht dann das mit großer Spannung erwartete erste Bundesliga-Heimspiel gegen den SC Wedding Berlin auf dem Spielplan.
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