Pokalkrimi ohne Happy-End

Samuel Louca (M.) lässt sich von Marek Walek für seinen herrlichen Ausgleichstreffer feiern. Links Mümin Mus, der Süderelbe später sogar in Führung schoss. Foto: rp

Fußball: Süderelbe scheiterte im Oddset-Pokal gegen Niendorf erst im Elfmeterschießen

Von Rainer Ponik, Hamburg-Süd.
Stolperstart in die neue Fußball-Saison. Sintflutartige Regenfälle sorgten beim Oddset-Pokal für viele Spielausfälle.
Einen echten Pokalkrimi sahen die 120 Fans am Kiesbarg, wo der FC Süderelbe den klassenhöheren Niendorfer TSV an den Rand einer Niederlage brachte. Kurz vor Schluss der regulären Spielzeit gelang Samuel Louca der 1:1-Ausgleich. In der der Verlängerung brachte FCS-Torjäger Mümin Mus die Blau-Weißen sogar mit 2:1 in Führung. Als die Gäste kurz danach ihre zweite Rote Karte sahen, schien Süderelbe endgültig auf Siegeskurs zu sein.
Doch Niendorf schaffte doch noch den Ausgleich. Im Elfmeterschießen zeigte Süderelbe Nerven. Weil nur Gerrit Siegismund und Mümin Mus trafen, ging die Partie am Ende doch noch mit 4:5 verloren.
Lange Zeit konnte auch Bezirksligist Einigkeit Wilhelmsburg dem Oberligisten Lurup Paroli bieten. Trotz frühem Rückstand ließ sich das Fici-Team nicht aus der Ruhe bringen und glich noch vor der Pause zum 1:1 aus. ESV-Keeper Benjamin Schaffrin bot vor 150 Fans eine starke Leistung, konnte aber nicht verhindern, dass der SV Lurup noch auf 5:1 davonzog.
Ein Schützenfest feierte KS Kosova. Kreisligaaufsteiger Moorburg wurde mit 11:0 vom Plattz gefegt. Die treffer für die Beyer-Elf erzielten Sascha Kopmann (3), dem binnen sieben Minuten ein lupenreiner Hattrick gelang, Avni Kastrati (2), Zendel Ibisi, Nurrettin Yesilmen, Vulnet Senani, Cassian Klammer und Dennis Krogmann, der nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung ins Moorburger Tor traf.
Eine dicke Überraschung glückte Viktoria Harburg. Die jüngst in die Kreisklasse abgestiegene Elf warf Bezirksligist Dersimspor mit 2:1 aus dem Wettbewerb. Auch Bezirksligaabsteiger Harburger Türksport setzte sich gegen das klassenhöhere Team von Inter Hamburg durch, besiegte die Gäste klar mit 5:1-Toren.
Grün-Weiß wurde im Auswärtsspiel bei VfL Hammonia dagegen seiner Favoritenrolle gerecht und erreichte nach einem 3:1-Erfolg ebenso sicher die nächste Runde wie der SV Wilhelmsburg, der sich in Hausbruch-Neugraben mit 5:1 durchsetzte.
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