Pleite gegen den Aufsteiger

Augen zu und durch – Wilhelmsburgs Louisa Schröder (l.) will mit ihrem Team sobald wie möglich dem Tabellenkeller entfliehen. Foto: rp

Handball-Hamburg-Liga: SGW kassiert dritte Niederlage in Folge

Von Rainer Ponik. Hamburg-Süd.
Die Enttäuschung war riesengroß und so ließen die Hamburg-Liga-Handballerinnen der SG Wilhelmsburg nach der 30:31-Niederlage im Heimspiel gegen den TuS Esingen ihren Tränen freien Lauf. „So ein Spiel darf man eigentlich nicht verlieren“, ärgerte sich SGW-Coach Sven Petersen über díe unerwartete Schlappe gegen den Aufsteiger.
Anfangs sah es auch so aus, als ob die Gastgeberinnen die Partie im Griff hätten. Fast immer lag die SGW knapp vorn, erst kurz vor der Halbzeit konnte Esingen zum 15:15 ausgleichen. Nach dem Wechsel wendete sich dann aber das Blatt. Während die Wilhelmsburgerinnen zu viele freie Wurfmöglichkeiten ungenutzt ließen, zog TuS Esingen bis auf 24:28 davon.
Tanja Petersen, die mit insgesamt 14 Toren die treffsicherste Torschützin war, und Stefanie Korn brachten die SGW in der Schlussminute zwar noch auf 30:31 heran, doch am Ende reichte es nicht mehr zum Punktgewinn. Beste Wilhelmsburger Spielerin war neben Tanja Petersen Torhüterin Svenja Blank, die ihrem Team mit ein paar starken Reaktionen bis zum Schlusspfiff die Chance auf einen Punktgewinn erhielt.
Nach der vierten Saisonniederlage muss sich die SGW nach dem sechsten Spieltag wneue Ziele setzen, denn ein Spitzenplatz ist in weite Ferne gerückt. Lediglich zwei Punkte trennen die SGW zurzeit noch von einem Abstiegsplatz. „Ein möglicher Abstieg ist für mich zwar kein Thema, doch dass wir in den nächsten Spielen mal wieder punkten müssen, ist klar“, weiß Sven Petersen.
Noch bedrohlicher sieht die Lage für die Liga-Konkurrentinnen vom TV Fischbek aus. Beim 19:32 gegen die Halstenbeker Turnerschaft kassierte das Team von Jonas Kaucikas im siebten Spiel bereits die sechste Niederlage.
Weitaus besser steht Fischbeks Hamburg-Liga-Herrenteam da: Das Spiel gegen den TSV Uetersen gewann der TVF sicher mit 35:26 und bleibt dadurch Tabellenführer Alstertal-Langenhorn dicht auf den Fersen.
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