Noch kein Heimsieg für Altenwerder

Finkenwerders Felix Heimsoth (r.) klärt hier vor Boris Shtarbev (FTSV) - im direkten Duell der Abstiegskandidaten setzte sich Altenwerder am Ende aber deutlich mit 3:0 durch. Foto. rp

Fußball-Landesliga: Fußball-Landesliga: FTSV und Nachbar Finkenwerder
überwintern auf Abstiegsrängen

Von Rainer Ponik.
Im letzten Kick des Jahres war Landesligaaufsteiger TuS Finkenwerder bei Meisterschaftsfavorit TuS Dassendorf chancenlos. Die Schmiedecke-Elf verlor die Auswärtspartie glatt mit 0:3. In neun Spiel holte das Team vom Norderschulweg in der Fremde nicht einen Punkt – eine verheerende Bilanz. Auch die schwache Torausbeute – nur 14 Treffer in 17 Spielen – ist ein Grund dafür, dass Finkenwerder (abgesehen vom ausgeschlossenen GSK Bergedorf) kein anderes Team hinter sich lassen konnte und auf einem Abstiegsplatz steht.
Namhafte Neuzugänge sind während der nun beginnenden Winterpause nicht zu erwarten. Mit der direkten Wiederabstieg in die Bezirksliga hat man sich beim TuS aber dennoch noch nicht abgefunden. „Sechs Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz sind kein Pappenstiel. Andererseits ist es aber auch nicht unmöglich, das zu schaffen“, weiß Heinz Schmiedecke.
Weitaus bessere Chancen im nächsten Spieljahr erneut in der Landesliga dabeizusein besitzt Ortsnachbar FTSV Altenwerder. Das Team von Thorsten Bettin überwintert zwar ebenfalls auf einem Abstiegsplatz, hat in fast allen Partien aber gezeigt, dass es in der Hansa-Staffel auf mithalten kann.
Der relativ sattelfesten Abwehr hat der FTSV im Angriff aber kaum Gleichwertiges entgegenzusetzen. Vor allem am heimischen Neumoorstück haben die Angreifer Ladehemmung. In acht Heimspielen glückte noch kein einziger Sieg. „Wenn wir zuhause erfolgreicher spielen, werden wir den Abstieg auch vermeiden können“, ist Co-Trainer Manuel Garcia sicher.
Nach passablem Saisonstart konnte auch der FC Süderelbe zuletzt nicht mehr überzeugen. Von den letzten sieben Spielen konnte der FCS lediglich das Derby in Altenwerder mit 2:1 für sich entscheiden. „Die Spielpause kommt uns nicht ungelegen“, hofft Trainer Jean Pierre Richter auf einen gelungenen Neustart im Februar.
Für den FC Türkiye hätte die Spielserie dagegen gern noch ein paar Wochen weitergehen können. Nach dem Trainerwechsel – Murat Portakal löste den erfolglosen Friedhelm Mienert ab – konnte der FCT acht der letzten zehn Spiele für sich entscheiden und sich auf den vierten Tabellenplatz verbessern.
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