(Noch) eine Nummer zu groß

Beste Korbschützin auf Seiten der SG Harburg war diesmal Sabrina Ochs, die insgesamt zwölf Punkte erzielte. Foto: rp

Basketball: Harburger Regionalliga-Team unterliegt Tabellenführer Wedel mit 46:56

Von Rainer Ponik.
Sie haben alles versucht, doch am Ende hat es nicht gereicht. Auch die Regionalliga-Basketballerinnen der SG Harburg konnten die Siegesserie von Tabellenführer SC Rist Wedel nicht stoppen. Einfach haben die Baskets dem Spitzenreiter das Gewinnen allerdings nicht gemacht: Die Zuschauer in der gut gefüllten Sporthalle des Immanuel-Kant-Gymnasiums sahen eine über weite Strecken recht ausgeglichene Partie.
Weil Distanzspezialistin Samantha Ochs den Ball im Korb versenkte, gingen die Schützlinge von Denis Mangkod und Ron Tietgen zunächst mit 3:0 in Führung. Im Anschluss ging es munter hin und her, ohne dass sich bis zum Ende des ersten Viertels eine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. „Das war vor allem der guten Defensivarbeit zu verdanken“, war Ron Tietgen mit dem Abwehrverhalten seines Teams sehr zufrieden.
Erst im zweiten Durchgang ließ die Konzentration bei den Gastgeberinnen etwas nach, so dass die Gäste bis zur Halbzeit auf 32:22 davonzogen. In der zweiten Halbzeit konnten die Baskets den Rückstand zwar mehrmals auf fünf Punkte verkürzen, doch in den entscheidenden Szenen konnten die Gäste ihre körperliche und spielerische Überlegenheit nutzen, um ihre Führung zu verteidigen.
So siegten die Wedelerinnen am Ende verdient mit 56:46 Punkten. „Damit haben wir es vorerst nicht geschafft, einen der ersten drei Plätze zu erobern“, zog Denis Mangkod eine kurze Bilanz. Ans Aufgeben denkt man beim Tabellenvierten aber noch lange nicht.
„Im Vergleich zur vergangenen Spielzeit haben wir uns – nicht zuletzt dank unserer Neuzugänge – deutlich verbessert“, hält Ron Tietgen fest. Während die Harburgerinnen ihr Spiel gegen Wedel im Vorjahr noch deutlich mit über 50 Punkten Differenz verloren hatten, war es diesmal nicht mehr viel, was die Leistungsfähigkeit der Mannschaften trennte. Einzig die Treffsicherheit, auch bei den Freiwürfen, ließ viele Wünsche offen.
Die Stimmung bei der anschließenden Mannschaftsweihnachtsfeier hat trotzdem nicht gelitten, denn insgesamt darf man in Harburg nicht ohne Stolz auf eine gute sportliche Entwicklung zurückblicken
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