Neun Spiele - kein Sieg!

Handball ist kein Sport für Weicheier – hier wird Fischbeks Alexej Kiselev von St. Paulis Ludwig Berls in die Mangel genommen. Foto: pr

Handball-Oberliga: TV Fischbek unterliegt beim FC St. Pauli –
jetzt kommt das Schicksalsspiel gegen Norderstedt

Von Rainer Ponik.
In den ersten neun Handball-Oberligaspielen ist Aufsteiger TV Fischbek noch kein Sieg gelungen. Kein Wunder also, dass das Team von Spielertrainer Roman Judycki mit 1:17-Punkten am Tabellenende steht. Im Heimspiel gegen den TSV Hürup reichte zuletzt nicht einmal eine zwischenzeitliche Sieben-Tore-Führung zum Erfolg. Aufgegeben haben sich die Fischbeker allerdings noch lange nicht.
„Wir haben in der Vorbereitung gezeigt, dass wir in dieser Spielklasse mithalten können. Wenn wir die Nervosität ablegen und an uns glauben, wird sich der Erfolg einstellen“, ist sich Rückraumspieler Sören Siemens sicher.

Julian Junack mit sechs
Treffern bester Torschütze

Im Hamburger Derby beim FC St. Pauli gab es für die Fischbeker am vergangenen Sonnabend trotzdem nichts zu holen. Nach einer anfänglichen 2:0-Führung, die Tim Beier und Tim Latendorf herauswarfen, gerieten die Gäste bis zur 25. Minute wieder mit 5:12 ins Hintertreffen. Als Julian Junack, der mit sechs Treffern diesmal auch bester Torschütze seines Teams war, den TVF kurz nach dem Wiederanpfiff auf 12:14 heranbrachte, schöpften die Fischbeker Fans unter dem 200 Zuschauern wieder ein wenig Hoffnung. Doch in den entscheidenden Situationen zeigten sich die routinierten Gastgeber cleverer.
Insgesamt acht Zeitstrafen machten dem Aufsteiger die Aufholjagd nicht leichter. So war das Spiel bereits acht Minuten vor Schluss beim Stande von 26:18 für den FC St. Pauli entschieden. Immerhin: Fischbek steckte zu keinem Zeitpunkt auf und erreichte am Ende mit dem 26:29 noch ein achtbares Ergebnis. „Die Einstellung war prima. Wir steigern uns von Spiel zu Spiel. Gegen Norderstedt ist der erste Saisonsieg drin!“, glaubt Torhüter Azeez Oyewusi, der diesmal pausierte, an die Wende zum Guten.
Im Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten muss der TVF sich aber am kommenden Sonnabend (17. Dezember, 18.30 Uhr, Arena Süderelbe) die Punkte sichern, denn sonst wird der sofortige Wiederabstieg kaum noch zu vermeiden sein.
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