Neuland trennt sich von Thorsten Haase

Thorsten Haase erklärt beim TSV Neuland nicht mehr, wo es langgeht Foto: pr

Fußball-Bezirksliga: Als Nachfolger wurde
beim TFVN Thomas Kurt verpflichtet

Von Waldemar Düse.
Wenn im Laufe der Saison das „gegenseitige Einvernehmen“ ins Spiel kommt, stehen zumeist die ersten Trennungen von Vereinen und Trainern ins Haus. Die Fußball-Bezirksliga Süd macht da keine Ausnahme. „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ – nach dieser aus dem Volksmund entliehenen Devise machte der TSV Neuland als erster Südklub den Anfang.
In der bereits erwähnten, etwas wortkargen Begründung trennte man sich nach einem dürftigen 0:0 gegen den BSV Buxtehude II von Thorsten Haase. Zehn Punkte und Platz zehn – offenbar hatte das stramme Auseinanderklaffen von Anspruch und Wirklichkeit für Handlungsbedarf gesorgt. Der Neue ist ein alter Bekannter im Süden: Thomas Kurt – in der vergangenen Saison noch Coach bei Panteras Negras – soll zukünftig für fettere Punktebeute sorgen.
Aus dieser Perspektive gesehen, war der Handlungsbedarf beim Schlusslicht Grün-Weiss noch drängender. Zwei Punkte auf der Habenseite, bereits fünf Zähler Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz und als einziger Süd-Bezirksligist noch sieglos – vor dem Hintergrund der eigenen Ansprüche beileibe eine ernüchternde Bilanz nach acht Spieltagen. Nach der 1:3-Heimniederlage gegen den Aufsteiger SC Sternschanze wollte Trainer Sven Siebert schon nicht mehr selbst über Fußball sprechen. Es dauerte nur drei Tage und auch die Wege von Grün-Weiss Harburg und Sven Siebert trennten sich.
„Wir hatten uns vorgenommen, unter den ersten fünf, sechs Mannschaften mitzuspielen“, erklärte stattdessen in Vertretung „Team-Manager“ Mirco Peters. „Die Vorbereitung lief auch super. Aber aktuell müssen wir mit ständig wechselnden Aufstellungen spielen und haben jedesmal knappes Personal.“
Zwar hatte mit René Schröder nur ein Spieler die Mannschaft in Richtung Landesliga-Aufsteiger HTB verlassen, aber neben dem HTBer Maik Wietrek wurde der Kader nur mit Akteuren aus der eigenen zweiten Mannschaft aufgefüllt. Und die war gerade in die Kreisklasse abgestiegen. Vielleicht waren die Ansprüche von vornherein etwas zu weit von dieser Realität entfernt. Bei der 1:3-Heimniederlage gegen den Aufsteiger SC Sternschanze zeigte sich das Team in der ersten Halbzeit äußerst harmlos und wusste nach dem Wechsel mit vermehrtem Ballbesitz trotz drei vergebener guter Chancen nur wenig anzufangen.
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