Mit neuem Schwung zum Titel

Trotz latenter Kniebeschwerden will Andreas Lehmann weiter mithelfen, den Traum von der Rückkehr in die Hamburg-Liga wahr werden zu lassen. Foto: rp

Tischtennis: Landesliga-Spitzenreiter GW Harburg vor dem Wiederaufstieg

Von Rainer Ponik.
Nach dem Abstieg aus der Hamburg-Liga standen die Tischtennisherren von Grün-Weiß Harburg 2014 kurzzeitig vor einer ungewissen Zukunft. „Es war ein echtes Seuchenjahr, in dem wir die Langzeitverletzungen von Harald Brinkmann und Andreas Lehmann sowie berufsbedingte Ausfälle weiterer Spieler nicht kompensieren konnten“, erinnert sich Mannschaftskapitän Lennart Drücker.
Der Spitzenspieler hätte den Verein verlassen und weiter in Hamburgs stärkster Spielklasse mitspielen können. „Ich hab es mir anders überlegt, weil ich mich diesem Verein, in dem ich das Tischtennisspielen gelernt habe, einfach sehr verbunden fühle“, hat sich Lennart Drücker zum Bleiben entschieden. Die gleiche Entscheidung trafen Romman Nalichowsky, Andreas Lehmann, Andreas Mohr und Lukas Frydryszek, und mit Chris-topher Arnolda konnte sogar ein hochkarätiger Spieler hinzugewonnen werden.
„Das war natürlich ein absoluter Glücksfall für uns!“, freut sich Lennart Drücker. Und damit ist er ist nicht allein: Bedeutet dies doch unverhoffte Verstärkung für sein Team, das prompt erneut sehr gute Chancen hat, in die Hamburg-Liga zurückzukehren.
Von den bisherigen 18 Spielen konnte Grün-Weiß gleich 16 für sich entscheiden. Die einzige Niederlage gab es bereits im September im Auswärtsspiel beim Wedeler TSV, zu dem man nur mit vier statt sechs Spielern anreiste und sich in doppelter Unterzahl mit 3:9 geschlagen geben
musste. Trotz der klaren Überlegenheit hat Grün-Weiß (derzeit 33:3-Punkte) den Aufstieg allerdings keineswegs sicher, denn auch die zweite Mannschaft des Eimsbütteler TV (32:4) hat bislang nur eine Niederlage auf dem Konto.
„Klar, dass wir uns keinen Ausrutscher leisten können“, sagt Lennart Drücker, der weiß, dass jeder Gegner zum Stolperstein werden könnte. So auch der nächste Gegner BSV Buxtehude, der im Hinspiel in eigener Halle (9:0) zwar die Höchststrafe erhielt, Verfolger ETV aber fast ein Remis abgetrotzt hätte.
Ganz besonders fest drückt Harald Brinkmann die Daumen: Der Harburger Meister von 2013, der nach langwieriger Knieverletzung langsam wieder an die alte Leistungsstärke anknüpfen kann, wird in der nächsten Saison nämlich wieder ins Team zurück-kehren.
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