„Meso“ zurück in der Bezirksliga

Nach dem Abpfiff im letzten Saisonspiel war die Freude über den Bezirksligaaufstieg bei Mannschaft, Trainer und Fans riesengroß. Foto: pr

Fußball: Fici-Elf holt Zehn-Punkte-Rückstand auf
und behielt im Aufstiegsfinale die Nerven

Von Rainer Ponik.
Der SVS Mesopotamien hat es geschafft, ist nach drei Kreisliga-Jahren wieder in die Bezirksliga zurückgekehrt. Recht erstaunlich, wenn man weiß, dass die Mannschaft von Trainer Theodore Fici von den ers-ten zehn Saisonspielen lediglich fünf für sich entscheiden konnte.
„Wir haben uns zusammengesetzt und beschlossen, dass wir uns fortan keinen Druck machen machen, nur noch von Spiel zu Spiel denken“, erzählt Theodore Fici vom „Erfolgsrezept“, das seine Schützlinge an die Tabellenspitze katapultierte. Im Training ging es zunächst darum, den Ball in den eigenen Reihen zu halten, danach wurde vor allem die Defensivarbeit verbessert.
Isaac Boateng und Aziz Akyol hielten die Abwehr zusammen. Sie waren Garanten dafür, dass der SVS die beste Abwehr der Kreisliga-Staffel 1 stellte. Im Angriff zeigten Philipp Bekdas und Andreas Akyol, warum sie zu den besten der Liga zählen. Beide zusammen erzielten über 60 der insgesamt 98 Saisontreffer. „Meso“ konnte nach dem zehnten Spieltag 19 von 20 Spielen gewinnen und blieb bis zum Saisonende ungeschlagen.
Trotzdem wurde die Meisterschaft erst am letzten Spieltag entschieden: Im Heimspiel gegen den Tabellenvierten FTSV Altenwerder II zählte nur ein Sieg, denn Verfolger Rot-Weiß Wilhelmsburg hatte nur einen Zähler weniger auf dem Konto.
Rot-Weiß erledigte seine „Hausausaufgaben“ , siegte gegen Viktoria Harburg mit 2:1. Doch auch „Meso“ ließ vor über 200 Fans beim 6:0-Erfolg nichts anbrennen.
„Ich bin begeistert, wie locker meine Mannschaft mit dem Druck umgegangen ist“, freute sich Theodore Fici. Noch vor dem Seitenwechsel (4:0) war die Partie entschieden.
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