Meso geht runter

Einigkeit fegte Schlusslicht Nettelnburg-Allermöhe II mit 6:2 vom Platz. Foto: köse

Fußball-Bezirksliga: Dritter Absteiger steht fest - Nach dem 4:4-Remis in Wellingsbüttel ist Mesopotamien nicht mehr zu retten

Von Waldemar Düse.
Im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga Süd ist am 26. Spieltag auch die letzte Entscheidung gefallen: Nach seinem 4:4 beim TSC Wellingsbüttel II steht Mesopotamien als letzter Absteiger fest. Tore von Oleksandr Shevelov, Toni Mruck (2) und Ridvan Akdemirci reichten beim Vorletzten nicht für einen Dreier.
An der Konstellation im Titelrennen hat sich nichts geändert, da alle drei Kandidaten ihre Partien für sich entschieden. Beim 2:0 des Spitzenreiters Buxtehude beim SV Wilhelmsburg halfen die Wilhelmsburger mit drei Platzverweisen kräftig mit.
„Unsere erste Viertelstunde war schlecht, da waren wir zu ängstlich“, sagte Finkenwerders Co-Trainer Dennis Zepcan nach dem 3:1 gegen den TSV Neuland (0:1 Mateo Naucke; 1:1 und 2:1 Bjarne Lenz, 3:1 Florian Carlsdotter). Neulands Reza Mohammadalikhanafshar sah Rot wegen Schiedsrichter-Beleidigung, sein Mannschaftskamerad Marc Greve musste mit einer ausgekugelten Schulter ins Krankenhaus gebracht werden.
Auch der Tabellendritte Kosova wahrte seine Chancen auf die Meisterschaft durch ein 3:1. Bei Sporting Clube tat sich besonders der zweifache Torschütze Vulnet Sinani hervor: Nur zwei Minuten nach seinem zweiten Treffer sah er ebenfalls wegen Schiedsrichter-Beleidigung Rot. Cassian Klammer verwandelte in der 29.Minute einen Foulelfmeter.
Richtig was los war auch in einigen Begegnungen, in denen es „um nichts mehr“ ging. Im Positiven beim 6:2-Erfolg Einigkeits gegen das Schlusslich Nettelnburg-Allermöhe II. Bei der 0:1-Heimniederlage von Panteras gegen den ASV Hamburg flog nicht nur Panteras-Akteur Alexander fernandes mit Gelb-Rot. Zwei ASV-Akteure sahen wegen Tätlichkeit und Schiedsrichter-Beleidigung Rot. In einem langweiligen Spiel zwischen Grün-Weiss und Dersimspor reichte ein nennenswertes Ereignis – ein Treffer von Fatih Polat (47.) – für ein überraschendes 0:1.
„Wir waren drückend überlegen, haben aber wieder einmal viel zu wenig Tore geschossen“, kommentierte Trainer Ingo Brussolo das 3:1 seines HTB (Tore: Cemil Yakut, Kirill Schneider, Thomas Hanke, für HSC: Hüseyin Zencir).
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