Langsam wird’s knapp

Katharina Düring erzielte im Spiel gegen den Polo Club das 2:4, konnte die Heimniederlage gegen den Tabellenvorletzten aber auch nicht verhindern. Foto: rp

Hallenhockey: Zweite Niederlage in Folge
für TG Heimfelds Damen - Aufstieg in Gefahr

Von Rainer Ponik.
Scheitern die Hockeydamen der TG Heimfeld im Bundesliga-Aufstiegskampf an ihren eigenen Nerven? Nur eine Woche nach der 1:3-Niederlagen beim Bremer HC unterlagen die Schützlinge von Alexander Linß und Gylla Rau dem Tabellenvorletzten Polo Club in eigener Halle mit 3:4.
Regionalliga-Tabellenführer Heimfeld war zwar über weite Strecken die überlegene Mannschaft, schaffte es aber zu selten, die gut gestaffelte Abwehr der Gäste in Verlegenheit zu bringen. Nach dem Führungstreffer von Josi Düring verpassten es die Heimfelderinnen mehrfach, die Führung auszubauen. Mehrere Strafecken wurden – zum Teil kläglich – vergeben.
Polo kam nach Heimfelder Fehlern im Aufbauspiel noch vor dem Seitenwechsel zu zwei Toren. Auch nach Wiederanpfiff schlichen sich ins Spiel der Gastgeberinnen häufig ungewohnte Fehler ein, die dazu führten, dass die Gäste bis zur 49. Minute auf 4:1 davon zogen.
Erst in der Schlussphase der Partie bekam das Abwehr-Bollwerk der Polo-Ladies Löcher. Längst hatte die TGH Torhüterin Franziska Brokelmann zu Gunsten einer sechsten Feldspielerin vom Platz genommen, da hielt Katharina Düring ihren Schläger nach einer kurzen
Ecken in die Schussbahn ihrer Schwester Josi und verkürzte den Rückstand auf 2:4. Als Lucie Düring nur 30 Sekunden später der Anschlusstreffer gelang, ging nochmal ein Ruck durch das Team der Gastgeberinnen.
Auch die Zuschauer erwachten aus der vorübergehenden Lethargie und feuerten ihr Team noch einmal lautstark an. Constanze Schumann-Plekat hatte den Ausgleich auf dem Schläger, scheiterte jedoch an Polos Nationaltorhüterin Kristina Reynolds.
„Die Nervosität war einfach zu groß. Dadurch haben wir viele unnötige Fehler gemacht. Wenn man dann auch noch eine Reihe klarster Chancen vergibt, reicht es nicht, um das Spiel zu gewinnen“, ärgerte sich Alexander Linß, der einzig Ex-Nationalspielerin Britta von Livonius, die erstmals wieder für die TGH auf dem Spielfeld stand, eine gute Leistung bescheinigte.
„Trotzdem sind wir weiter
Tabellenerster und haben es selbst in der Hand, dort auch zu bleiben“, hofft Linß, dass seine Mannschaft in den nächsten Spielen zurück in die Erfolgsspur findet.
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