Kurioser Spielausfall

Fußball-Bezirksliga: Schiri pfiff nicht an, weil der Spielbericht nicht zeitig im Internet eingetragen war und ausgedruckt werden konnte

Von Waldemar Düse.
Der fünfte Spieltag wird als Tag der Kuriositäten in die Geschichte der Fußball-Bezirksliga Süd eingehen. Neuland und Panteras Negras mussten auf die Austragung ihrer Partie verzichten, weil starker Regen den Platz unbespielbar gemacht hatte. Soweit die Normalität.
Vor dem Duell Kosovas bei Inter sorgte indes der Spielleiter für ein Novum in der hamburgischen Fußball-Geschichte: Er soll die Partie nicht angepfiffen haben, weil der Spielbericht nicht rechtzeitig im Internet eingetragen und dann ausgedruckt werden konnte.
Auf die Austragung seines Spiels bei Einigkeit hätte Fatihspor im Nachhinein bestimmt gern verzichtet. Der ESV zerlegte seinen Gegner mit 9:1 und der Mann mit dem längsten Namen in Hamburgs Fußball - Alfredo Joaquim De Carvalho Lubrano De Almeida – schoss vier Tore. Den Rest besorgten Yasin Topal (3) und Marco Löffke.
Nicht ganz so wild trieb es der HSC bei seinem 7:0 gegen den überforderten Sporting Clube, den kurz vor Saisonbeginn fast die gesamte erste Mannschaft verlassen hatte. Isa Elvan (3), Philipp Oesmann, Mehmet Ören (2) und Stefan Töblemann besorgten das Zählbare.
Ebenfalls sieben Treffer fielen beim 4:3-Auswärtssieg des HTB bei Dersimspor. Die Verteilung und ihr Zustandekommen brachten den HTB-Coach jedoch einen Schritt näher an die Senioren-Residenz. „Noch so ein Spiel und ich . . .“, wollte Ingo Brussolo den Satz gar nicht vollenden. Die dazugehörige Torfolge: 0:1 Kenny Steffens, 1:1 (28.), 1:2 Kirill Schneider, 1:3 Dennis Grot, 2:3 (58.), 2:4 (80.) Grot, 3:4 (83.).
Nach dem 1:2 gegen Grün-Weiss wartet Aufsteiger FC Süderelbe II weiterhin auf den ersten Saisonsieg. „Wir haben verdient verloren“, bilanzierte Süderelbes Trainer Michael Hinrichs das Geschehen. Mehr als ein Tor durch Marco Mohr gab es nicht zu bejubeln. Für GWH trafen Sascha Gogoll und Gerrit Weßeloh.
Ein Treffer von Diogo Lourenco reichte dagegen Aufsteiger FC Türkiye II, um beim ASV Hamburg 1:0 zu gewinnen.
„Die Harmonie ist mittlerweile gut, wir haben den Spaß am Fußball wieder gefunden“, sagte Trainer Peter Lascheit nach dem 1:1 des SV Wilhelmsburg bei Este 06/70.
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