Klub Kosova meisterlich

Einigkeits Deniz Schmidt (l.) setzt sich gegen zwei Gegner durch. Foto: Köse

Fußball-Bezirksliga: Spitzenreiter verteidigt durch 2:1 beim ASV die Tabellenführung

Von Waldemar Düse.
Wer solche Spiele gewinnt, ist aus meisterlichem Holz geschnitzt: Trotz Unterzahl nach Rot gegen Ismet Ahmedi verteidigte der Klub Kosova die Tabellenführung der Fußball-Bezirksliga Süd durch ein 2:1 beim starken und unbequemen Aufsteiger ASV Hamburg. Patrick Fernandes Silva und Agni Maksutaj trafen.
Weil die Partie der Buxtehuder bei Mesopotamien abgesagt worden war, übernahm der HTB nach seinem 4:2 gegen Dersimspor Rang zwei. „In dieser Form werden wir aber gegen die Top Drei keine Chance haben“, kritisierte HTB-Trainer Ingo Brussolo sein Team. Dersimspors Benjamin Thiel kassierte Gelb-Rot, weil er sich gegenüber der Schiedsrichterin nicht gerade charmant geäußert haben soll. Für den HTB trafen Dennis Grot (sein 100.Punktspieltor für den HTB), Cemil Yakut, Kyrill Schneider und Thomas Hanke.
Durch das 0:0 beim HSC hat Grün-Weiss den Kontakt zur Spitze wieder ein wenig verloren. Beiden Teams war die lange Winterpause deutlich anzumerken. Gleiches gilt für Einigkeit, dass sich zuhause ein überraschendes 0:3 gegen Panteras leistete. Allerdings fielen zwei Tore erst nach den Gelb-Roten Karten gegen die ESVer Tavares und Nächilla.
Auf der Höhe präsentierte sich dagegen Finkenwerder. Der Tabellenvierte erledigte die Pflichtaufgabe gegen den Vorletzten Wellingsbüttel II mit 4:0. Tore: Thees Köhn, Bjarne Lenz (2) und Kai Vollpott.
Ein im Abstiegskampf äußerst wichtiger 2:1-Sieg gelang dem TSV Neuland über den SV Wilhelmsburg. In einer starken ersten Halbzeit setzte allerdings nur Malte Witthöft (43.) diverse klare Chancen in ein Tor um. Ehe die nach dem Seitenwechsel etwas stärkeren Wilhelmsburger jedoch gefährlich werden konnten, gelang Marcel Greve das 2:0. Das 2:1 durch Ahmet Esentürk blieb nur noch Ergebniskosmetik.
Für den SVW begann das neue Jahr somit mit einem Déjà-vu-Erlebnis: War 2011 mit einem 0:3-Aussetzer beim Schlusslicht Nettelnburg-Allermöhe II zu Ende gegangen, so blieben auch diesmal nur leere Hände.
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