Keine Punkte fürs Schlusslicht

Viktoria Harburg konnte auch gegen Neuenfelde nicht gewinnen. Foto: Köse (Foto: Foto: köse)

Fußball-Kreisliga: Neuenfelde siegt bei Viktoria Harburg 3:1

Von Waldemar Düse, Hamburg-Süd. So langsam kristallisiert sich in der Fußball-Kreisliga 1 der Kreis der Titelkandidaten heraus. Dass nun auch die junge Mannschaft des Spitzenreiters Este 06/70 II zu dieser Fünfergruppe gehört, daran lässt nun auch der Trainer keinen Zweifel mehr. „Wir müssen mit der Favoritenrolle zukünftig leben und das wollen wir auch. Wer, wenn nicht wir und wann, wenn nicht jetzt“, kommentierte Muharrem Tan sprachgewaltig das 2:0 gegen den TSV Buchholz 08 II. Tore: Erdal Candan und Adrian Scheffler.
Erste Verfolger sind die drei punktgleichen FC Türkiye II, der den HSC II mit 8:0 von der Landesgrenze schoss, Türksport (5:1 gegen den SV Rönneburg) und auch der SV Wilhelmsburg II.
„Wir wollen oben mitspielen“, betonte der Wilhelmsburger Trainer Hans-Jürgen Fischer nach dem satten 7:0 gegen Dersimspor II (Kurtis Neziri 2, Absami Ebidi 2, Tim Nowotny 2 und Cenk Durmaz.
Den Anschluss an diese Gruppe gehalten hat der FC Süderelbe II. Nach einem intensiven und weitgehend ausgeglichenen Duell ging der Aufsteiger mit 3:1 gegen Vorwärts als Sieger vom Platz. „Jeder hat für den anderen gekämpft, das haben wir clever gemacht“, freute sich Trainer Michael Hinrichs. Nach einer Notbremse und Rot gegen den Vorwärts-Keeper (68.) verwandelte Rustam Weizel den fälligen Foulelfmeter zum 1:0. Den Sieg stellten Hüseyin Kirac und Weizel in Unterzahl (Gelb-Rot Tobias Harnischmacher 61.) sicher.
Tief im Morast der Abstiegsregion stecken mittlerweile Schlusslicht Viktoria (1:3 gegen FC Neuenfelde) und der HTB II (2:3 bei Buxtehude II). Etwas befreit hat sich hingegen der FTSV Altenwerder II durch das 4:2 gegen Neuland II (Philip Oesmann 2; Peter Cwielong und Tobias Meier). „Nach unruhigen Wochen sind wir auf einem guten Weg. Das tut gut“, kommentierte FTSV-II-Trainer Tayfun Demir den dritten Sieg in Folge.
Auch lange nach Spielschluss hatte sich Ahmet Kilic, Trainer von Rot Weiss Wilhelmsburg, noch nicht über das 3:6 beim Escheburger SV beruhigt. „Das war eine Blamage, wir waren überhaupt nicht anwesend“, erregte er sich.
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