Keine Chance für die Gäste

Neuenfeldes Jürgen Biallas gewann seine Einzel im mittleren Paarkreuz und war gegen Harburg auch im Doppel mit Klaus Eckhoff erfolgreich. Foto: rp

Tischtennis Hamburg-Liga: Neuenfelde schlägt GWH mit 9:3

Sie kennen sich, schätzen sich und haben schon so manches Kaltgetränk zusammen getrunken, doch wenn es für die Tischtennisherren vom TTC Neuenfelde und Grün-Weiß Harburg um Punkte geht, dann muss die Freundschaft für ein paar Stunden ruhen.
Im Hamburg-Liga-Derby am vergangenen Freitagabend waren die Rollen allerdings schon vor Spielbeginn verteilt. Die Gastgeber um Mannschaftskapitän Arne Rückmann konnten in Bestbesetzung antreten. Bei den Gästen, die den direkten Wiederabstieg in die 1.Landesliga nur noch theoretisch abwenden konnten, fehlten die Langzeitverletzten Harald Brinkmann und Andreas Lehmann. Beide waren aber gekommen, um ihr Team im Duell mit den Gastgebern wenigstens moralisch zu unterstützen.
Ausgerechnet die beiden Spieler, die aus der 2.Herren aufgerückt waren, sorgten für die einzigen Einzel-Erfolge der Gäste. Jakub Malz lag gegen Neuenfeldes Philip Sawiel in
ersten Satz schon deutlich zurück, punktete danach aber wie am Fließband und feierte so einen unerwarteten Dreisatzsieg. Lukas Frydryszek brauchte gegen den gesundheitlich etwas angeschlagenen Frank Rahlf zwar vier Durchgänge, konnte die Partie am Ende aber auch für sich entscheiden. Gemeinsam mit Sven Drücker hatte Frydryszek zuvor auch im Einzel gepunktet.
Alle anderen Partien entschied der TTC meist sehr deutlich für sich. Spannung kam lediglich im Spitzeneinzel zwischen Arne Rückmann und Lennart Drücker auf, in dem der Harburger einen zweimaligen Satzrückstand aufholen konnte. So fiel die Entscheidung zu Gunsten des Neuenfelder Routiniers erst im fünften und letzten Durchgang.
„Es hat wieder mal Spaß gemacht, hier zu spielen!“, sagte Andreas Mohr (GWH), der trotz Knieproblemen an der Platte stand. Sein Frust hielt sich über die nicht unerwartete 3:9-Niederlage in Grenzen. Die anschließende „dritte Halbzeit“ verbrachte man gemeinsam beim „Griechen“.
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