Jetzt soll nicht mehr gezittert werden

Linksaußen Tina Dieckmann zählt mit ihren 24 Jahren bereits zu den erfahrenen Spielerinnen des jungen Wilhelmsburger Teams. Foto: rp

Handball: SG Wilhelmsburg-Damen starten in die neue Saison -
erstes Heimspiel am 7. September gegen Bergedorf

Von Rainer Ponik. HAMBURG-SÜD.
Nach einer total verkorksten Rückrunde entgingen die Hamburg-Liga-Handballerinnen der SG Wilhelmsburg nur knapp dem Abstieg. „In der kommenden Spielzeit wollen wir nicht wieder so lange um den Klassenerhalt zittern müssen“, hofft SGW-Trainer Sven Petersen auf eine erfolgreichere sportliche Zukunft.
Mit einem Trainingslager und einen Blitzturnier hat für seine Mannschaft die letzte Phase der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit begonnen. „Wir haben sehr intensiv gearbeitet, hatten beim Turnier in Reinbek aber noch genug Power, um unsere Staffelkonkurrenten HT 16 und Ahrensburg besiegen“, zog Sven Petersen am Sonntagabend eine positive Bilanz.
Auf mehrere Leistungsträger der vergangenen Saison muss die SGW zukünftig allerdings verzichten. Louisa Schröder und Claudia Thiede, die sich nach einem Kreuzbandriss immernoch in einer Reha-Phase befindet, haben sich nämlich dem Oberligisten SC Alstertal-Langenhorn angeschlossen. Aus beruflichen Gründen haben Antje Napp und Clarissa Schaps das Handtuch geworfen. „Zeitweilig war unser Kader in der Sommerpause ganz schön zusammengeschmolzen“, erzählt Sven Petersen. Inzwischen sieht es aber so aus, als sollte es auch einige Neuzugänge geben.
Nach einjähriger Spielpause hat sich Lena Kössling (zuletzt BSV Buxtehude II) dazu entschlossen, zur SG Wilhelmsburg zurückzukehren. „Lena hat schon schon einige Spielerfahrung und ist vielseitig einsetzbar“, freut sich Sven Petersen. Zwei weitere Spielerinnen habe bereits angekündigt, dass sie zukünftig auch für die SGW spielen wollen. Darüber hinaus zählen vier ehemalige A-Juniorinnen, die jetzt in den Damenbereich aufrücken, zum erweiterten Kader des Teams, dass insgesamt etwa 17 Spielerinnen umfassen wird.
In den kommenden Turnieren und Testspielen (unter anderem gegen die GHG Hahnheide und Hamburg-Liga-Absteiger TV Fischbek) wird es jetzt vor allem darum gehen, die Abstimmung in Angriff und Abwehr zu verbessern, bevor die Mannschaft am 7. September mit einem Heimspiel gegen die SG Bergedorf in die neue Saison startet.
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