In Harburg kann gespielt werden

Wegen eines fehlenden Platzwartes musste im Bezirk Harburg (noch) kein Spiel ausfallen. Foto: panthermedia

Keine Sperrung von Sportanlagen wegen Personal-Engpässen bei Platzwarten

Weil Platzwarte fehlten, wurden am Wochenende in Altona Sportanlagen zeitweilig gesperrt. Spiele mussten verlegt oder abgesagt werden. Der Harburger Fußball-Betrieb blieb (bislang) von einem ähnlichen Szenario verschont. Zufall oder gute Planung?
Im Bezirk Harburg werden zwölf Sportanlagen vom Bezirksamt betreut. Auf den acht Plätzen Alter Postweg, Außenmühle, Ehestorfer Weg, Jägerhof, Lichtenauer Weg, Marienkäferweg, Scharfsche Schlucht und Wilstorfer Höh sorgen sieben (Vollzeit-) Platzwarte für Ordnung.
Die staatlichen Platzwarte kümmern sich um die Anlagen und die Umkleidekabinen. Einer der sieben ist ein „Springer“; er wird immer dort eingesetzt, wo es wegen Urlaub oder Krankheit zu Engpässen kommt.
Sieben Mitarbeiter für acht Plätze - geht das überhaupt? „Ein Platzwart kann mehrere Plätze betreuen“, sagt Bezirksamts-Sprecherin Bettina Maak. So ist für die Sportanlagen Ehestorfer Weg und Lichtenauer Weg nur ein einziger Platzwart zuständig, ebenso für die Plätze Außenmühle und Wilstorfer Höh. Im Bezirk Altona gilt dagegen die Regel „Pro Platz ein Platzwart“.
Aber was passiert, wenn mehrere Platzwarte gleichzeitig ausfallen? In Harburg können die Sportplätze dann, anders als in Altona, trotzdem genutzt werden. Bettina Maak: „Weil Vereine bei Bedarf die Betreuung in Eigenregie übernehmen. So können Spiel- und Trainingsbetrieb aufrechterhalten werden.“ Mit anderen Worten: Die Vereine kümmern sich verlässlich um alle anfallenden Aufgaben - und auch die Kabinen werden sauber hinterlassen. Dieses Modell klappt gut. „Sperrung von Plätzen wegen eines Personalengpasses hat es in Harburg bisher nicht gegeben“, bestätigt die Bezirksamts-Sprecherin.
Auf acht von zwölf Plätzen sind Platzwarte im Einsatz - aber was ist mit den restlichen vier Plätzen? Auf den Sportplätzen Arp-Schnitger-Stieg, Kiesbarg, Moorburg und Schutzhütte übernehmen die nutzenden Vereinen die Betreuung. Sie erhalten dafür einen „Reinigungsmittel-Zuschuss“.
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