In der Abwehr zu viel herumgealbert

Nach dem Spiel gibt zwischen SV Wilhelmsburg II und Neuenfelde kam es zu einem kleineren Tumult. Foto: köse
Von Waldemar Düse. Hamburg-Süd.
Mit einem 6:4 gegen den FC Neuenfelde beteiligte sich der SV Wilhelmsburg II am Torreigen in der Kreisliga 1. Und trotz eines zwischenzeitlichen 5:1 (Tore: Kreft, Absama 2, Koffi Konan 2) wäre die Sache beinahe noch schief gegangen. „Uns fehlt noch die Konstanz, am Ende wurde in der Viererkette zuviel rumgealbert“, ärgerte sich SVW-II-Trainer Hans Jürgen Fischer. Nachdem die Gäste auf 5:4 heran gekommen waren, sorgte noch einmal Kreft für Beruhigung.
Auch der FTSV Altenwerder II verabreichte sich selbst einige Beruhigungspillen nach einem ungewohnt schwachen Saisonstart mit einer völlig neu formierten Mannschaft. „Wir haben intensive Gespräche geführt. Ich denke, dass nach diesem Sieg der Glaube an uns zurückgekehrt ist“, sagte Trainer Tayfun Demir nach dem 4:0 gegen Viktoria (Tore: Lenze, Domgjjoni, Zwielong und Kroll). Über eine Stunde hatte Viktoria gut mitgehalten.
Wie aus einem Guss spielte Este 06/70 II beim 5:0 gegen Neuland II (Tore: Azakli, Scheffler, Quast und Fock. „So stelle ich mir das vor. Wir haben richtig guten Fußball gespielt“, freute sich Trainer Muharrem Tan.
Trotz einiger krasser Fehlentscheidungen zugunsten der Buxtehuder habe man beim BSV II zu Recht verloren, sagte Michael Hinrichs, Trainer des FC Süderelbe II. „Wir haben nach unserer Führung den Faden verloren.“ Tobias Harnischmacher und Rustam Weizel trafen für den FCS II, Marcel Herbst (Rot, 73.) und Petrik Niedhardt (Gelb-Rot, 83.) verabschiedeten sich vorzeitig.
Mit einem 4:0 gegen den HSC II verteidigte Türksport seine Tabellenführung. Der TSV Buchholz 08 II bleibt nach dem 5:0 gegen den SV Rönneburg als einziges Team der Staffel ungeschlagen. „Die ersten drei Gegentreffer waren Geschenke unsererseits“, haderte Rönneburgs Trainer Fikri Tekin.
In der Staffel 4 erwies sich das Schlusslicht ETSV II nach den vereinsinternen Querelen bei Rot Weiss als guter Aufbaugegner. „Ich habe die Jungs gefragt, ob sie weiterhin vernünftig Fußball spielen wollen. Wenn nicht, würde ich als Trainer gehen“, sagte Ahmet Kilic. Sohn Tolga (3), Ferezi Kushtrim und Deniz Yalcin machten aus dem 0:1 noch ein 5:1.
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