HTB verspielt 3:0-Führung

Freistoß für Inter - aber das Tor des SV Wilhelmsburg geriet nicht in Gefahr. Foto: Köse

Fußball-Bezirksliga: Brussolo-Elf nach 3:3-Remis gegen Süderelbe II nicht mehr Tabellenführer

Von Waldemar Düse.
Der neue Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga Süd heißt SV Wilhelmsburg. Das Team von Trainer Peter Lascheit schenkte dem Neuling Inter ein 4:0 ein (Tore: Panagiotis Panagiotoudes, Abdessamad Erbibi, Martin Johansson und Koffi Konan.
Aufsteiger FC Süderelbe II holte beim HTB einen 0:3-Rückstand (Tore: Anselm Schöneberg, Andreas Aschendorf und Dennis Grot). „Ich hatte gedacht, dass ich schon alles erlebt habe“, kommentierte HTB-Coach Ingo Brussolo das, was dann kam. „Nach dem 1:0 haben wir im Stile einer Spitzenmannschaft gespielt.“ Damit war es nach dem Seitenwechsel jedoch vorbei. Es spielten und kämpften nur noch die Gäste. „Wir sind ein Meister im Umdrehen von Spielen und hätten am Ende auch noch gewinnen können“, lobte Süderelbes Trainer Michael Hinrichs sein Team, für das Emmanuel Stöver (2) und Rustam Weizel trafen.
Während sich Kosova (0:0 gegen den ASV Hamburg) und der FC Türkiye II (1:1 gegen Dersimspor; Tor: Kadem Karakus) unentschieden trennten, gelang dem TSV Neuland sein erster Saisonsieg. Die beiden Neuzugänge Ishmael Brown und Abu Snow Khartey sorgten für die Tore zum 2:1 bei Aufsteiger Fatihspor.
Immer noch nicht so Recht auf die Füße gekommen ist Grün-Weiss Harburg. Bei der 1:2-Heimniederlage gegen Einigkeit (Tore ESV: Yasin Topal, Jefferson Tobar) zeigte das Team eine grausame erste Hälfte. Eine Steigerung nach dem Seitenwechsel führte aber nur zum zwischenzeitlichen 1:1 (Yasin Tauscher). Einigkeits in der 65. Minute eingewechselter Daniel Perreira verabschiedete sich in der 80. Minute nach einer Schiedsrichterbeleidigung schon wieder mit Rot.
Warum Joaquim Gocalves nach einer Tätlichkeit Rot sah, als seine Panteras Negras gegen Sporting schon das Endergebnis von 3:0 (Tore: Milton Lago, Kevin Gebhardt, Joaquim Gocalves) hergestellt hatten, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Zwei klare Chancen in der Anfangsphase und ein Eigentor von Aissam Oueslati – mehr brachte der HSC beim 0:5 bei Este nicht zu Stande. Weitere Tore: Samet Yükünc (2), Fabian Stahmer und Simon Stehr. „Wir haben jetzt zehn Punkte für den Klassenerhalt, mehr nicht“, sagte Estes Trainer Rossen Atanassov zum Geschehen.
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