HTB kann Meister werden

Volleyball: Nur noch ein Sieg fehlt zum Titelgewinn

Von Rainer Ponik.
Lang, lang ist es her, seit ein Volleyball-Herrenteam aus dem Hamburger Süden auch überregional für Furore sorgte. Das Warten aber hat ein Ende, denn der Harburger TB hat es in der Hand, als Meister der Verbandsliga Hamburg in die Dritte Liga aufzusteigen.
Nachdem die Harburger in 18 Partien zuletzt 17 Siege feiern konnten, zweifelt niemand mehr daran, dass der HTB am kommenden Sonnabend (14.30 Uhr, Halle Göhlbachtal) vorzeitig Hamburger Meister wird.
„Es läuft rund, weil bei uns die Mischung aus Routiniers und jungen Leuten auf dem Platz harmoniert“, freut sich Jörn Folster über den bislang so erfolgreichen Saisonverlauf. Seit über zwanzig Jahren betreut der HTB-Coach „seine Jungs“. Dienstältester Mitspieler ist Mannschaftskapitän Sebastian Bednarz, der schon seit 23 für den HTB auf dem Feld steht. Neben Bednarz zählen auch Libero Sönke Schottmeyer und Außenangreifer Simon Koslowski zu den leistungsstarken Oldies im Team. Für frisches Blut sorgen meist die Neuzugänge. So wie Zuspieler Andreas Pahl, der vor Saisonbeginn vom TuS Berne zum HTB wechselte.
Schon seit Jahren zählen die Harburger zu den Spitzenteams der Liga, doch in diesem Jahr scheint sogar reif für den Titel zu sein. Sogar das Spitzenspiel gegen Eimsbüttel III konnte zuletzt sicher mit 3:0-Sätzen gewonnen werden. Mit einem Heimsieg gegen TuS Berne oder die HH-TG Barmbek-Uhlenhorst können die Harburger den Aufstieg am Sonnabend in eigener Halle perfekt machen. „Das schaffen wir!“, ist Jörn Folster sicher. Gemütlich zurücklehnen wollen sich die HTBer aber auch im Falle eines schnellen Sieges nicht. „Wir haben erst acht Sätze verloren und mehr sollen es in den restlichen vier Spielen auch nicht mehr werden“, gibt Jörn Folster die Marschrichtung vor.
Weil lautstarke Unterstützung „immer noch ein paar Prozente mehr Leistung aus dem Team herauskitzeln kann“, würde man sich beim HTB über eine volle Halle freuen.
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