Hockey: Heimfeld rockt die Zweite Bundesliga!

Auf dem Weg zum Tor nur schwer zu stoppen: Philipp Roloff (r.), der hier seinen Gegenspieler „tunnelt“, erzielte 14 Saisontore. Foto: rp

TGH-Herren holten als Aufsteiger gleich die Vizemeisterschaft

Von Rainer Ronik.
Die Heimfelder Hockeyherren sorgten in ihrer ersten Zweitligasaison für eine faustdicke Überraschung. Nach sieben Siegen in zehn Spielen schlossen die Schützlinge von Trainer York Schumacher die Bundesliga-Spielzeit als Vizemeister ab. „Zwischenzeitlich durften wir sogar mal ein biss-chen an der Meisterschaft schnuppern“, sagt der TGH-Coach nicht ohne Stolz.
Am Ende hatte Hannover 78 aber knapp die Nase vorn und darf in die 1. Liga aufsteigen. Seisdrum! „Jeder in meinem Team hat einen Schritt nach vorn gemacht und sein Potential ausgeschöpft“, bescheinigt York Schumacher seiner Mannschaft, „insgesamt reifer geworden“ zu sein.
Angeführt von Mannschaftskapitän Florian Stiller, der mit 17 Treffern neben seinem Bruder Dennis (15) und Routinier Philipp Roloff (14) auch zu den erfolgreichsten Torschützen seines Teams zählte, wusste sich die TGH sowohl im Abwehr- als auch im Angriffsverhalten deutlich zu steigern.
„Wir verfügen nicht nur über eine starke Stammformation, sondern können alle zwölf Spieler zum Einsatz bringen, ohne uns deutlich zu schwächen“, sieht York Schumacher die Ausgeglichenheit seiner Mannschaft als weiteren Grund für den unerwartet erfolgreichen Saisonverlauf. Eine weitere gute Nachricht erhielt der Trainer erst ein paar Tage nach Abschluss der Hallenrunde, denn die TGH kann in fünf Wochen mit unverändertem Kader in die neue Feldsaison starten.
Nach den ersten Regionalliga-Spieltagen, die bereits im Herbst stattfanden, belegen die Heimfelder einen Punkt hinter Spitzenreiter DHC Hannover den zweiten Tabellenplatz.
„Schlechter wollen wir am Ende der Saison auch nicht dastehen“, traut York Schumacher dem Team auch in der Freiluftsaison eine Menge zu. Schon im ersten Spiel des Jahres treffen die beiden Spitzenteams im April aufeinander. Klar, dass die TGH dieses Duell nicht verlieren möchte. Seit drei Wochen wird fleißig Kondition gebolzt, jetzt steigen die Heimfelder auch wieder ins Stocktraining ein.
Für die nötigen Härtetests wurde auch gesorgt: Am 24. März misst sich die TGH mit den Zweitligateams vom Hannover 78 und Rissen; eine Woche später steht in Duisburg ein Mini-Tunier mit dem Club Raffelberg, dem Düsseldorfer SC und dem Rüsselsheimer RK auf dem Programm.
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