Herbe Klatsche im Spitzenspiel

Fischbeks Jessica Krause (l.) fand in Halstenbek nur selten einen Weg durch die gut gestaffelte Deckung der Turnerschaft. Foto: rp

Handball-Landesliga: Fischbeks Damen unterliegen
bei Tabellenführer Halstenbek 16:27

Von Rainer Ponik.
Nach dem Abstieg aus der Hamburg-Liga hatten die Handballerinnen des TV Fischbek den sofortigen Wiederaufstieg im Visier. Doch nach dem Ausscheiden von Rückraum-Ass Esther Poku und der Babypause für Britta Jonas war klar, dass es für das Team von Thorsten Siemens schwer werden würde, dieses Saisonziel zu erreichen.
Trotzdem glückte es den Fischbekerinnen bislang, Tabellenführer Halstenbek auf den Fersen zu bleiben. Vor dem Landesliga-Spitzenspiel in Halstenbek trennte beide Teams nur ein einziger Punkt.
Fischbek erwischte den besseren Start und führte schnell mit 4:0. Dann aber fanden die Gastgeberinnen immer besser ins Spiel und glichen nach 22 Minuten zum 8:8 aus. Kurz vor der Halbzeit offenbarte die TVF-Abwehr, die bis dahin sehr gut verteidigt hatte, einige Lücken, die Halstenbek nutzte, um auf 15:10 davonzuziehen.
Nach dem Wechsel fand der TVF kaum noch ein Mittel, die aggressiv verteidigende Hintermannschaft des Tabellenführers zu überwinden. Dass auch Hals-tenbek zunächst nur selten traf, weil Julia Wolff wie vorher Kristina Peters im Fischbeker Tor eine starke Leistung bot, nützte am Ende nichts. So war das Spiel bereits eine Viertelstunde vor dem Abpfiff entschieden.
Thorsten Siemens nutzte die Gelegenheit, um die bereits angeschlagen ins Spiel gegangenen Johanna Misiak und Claudia Auricchio zu schonen und gab seinen Ergänzungsspielerinnen die Chance, Spielpraxis zu sammeln. Beste Torschützin des TVF bei der 16:27-Niederlage war Nadin Kurt, die fünf Treffer erzielte.
„Letztlich sind wir heute an unserer Abschlussschwäche gescheitert“, zog Thorsten Siemens nach dem Spiel eine kurze Bilanz. In den nächsten Wochen wollen soll vor allem an der Abstimmung zwischen den Rückraumspielerinnen gefeilt werden. „Momentan agieren wir zu ideenlos und sind daher leicht auszurechnen“, weiß Thorsten Siemens. Dennoch hat der TVF den Kampf um einen Spitzenplatz noch nicht aufgegeben. „Auch als Vizemeister haben wir noch eine Aufstiegschance“ , weiß Kristina Peters.
Im Heimspiel gegen den Tabellenletzten HSG Pinnau will der TV Fischbek am kommenden Sonnabend, 1. Februar, (18 Uhr, Arena Süderelbe) erst einmal verlorenen Boden gutmachen.
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