Harburgs junge Fußballzukunft

Vor dem Spiel: Trainer Kirill Schneider schwört seine Jungs ein. Foto: paul Schade

Die U17 des HTB führt die Verbandsliga souverän an -
im nächsten Jahr wird der Regionalliga-Aufstieg anvisiert

Von Paul Schade.
Harburgs Fußballzukunft kickt auf der Jahnhöhe. Der 98er Jahrgang des Harburger TB steht auf dem ersten Tabellenplatz der Verbandsliga. Im Pokal war erst im Halbfinale mehr als unglücklich Schluss. Bei TuRa Harksheide verlor man im Elfmeterschießen. „So hatten wir uns das natürlich nicht vorgestellt, aber wir sind trotzdem zufrieden, dass wir es soweit geschafft haben“, sagte Offensivtalent Ferhat Ören.
Wer den Jungs beim Fußballspielen zuschaut, denkt zuerst an Vergnügen, Leichtigkeit, Spaß. Doch hinter dem Erfolg steckt harte Arbeit. Drei Mal in der Woche trainiert das Team unter Kirill Schneider, der selbst bei der 1. Herren des HTB als Spielmacher aufläuft.

Im Achtelfinale einen Bundesligisten geschlagen

Mit 44 Punkten und 14 Siegen aus 17 Spielen führt die U17 Hamburgs höchste Spielklasse souverän an. In der kommenden Saison soll die Regionalliga in Angriff genommen werden. „Nächstes Jahr wollen wir um den Aufstieg spielen“, verspricht Coach Schneider.
Dass so eine Sensation nicht unmöglich ist, zeigten die Jungs im Achtelfinal-Pokalspiel zu Hause gegen den Bundesligis-ten Concordia. Vor 200 Zuschauern wurde der Favorit souverän mit einem 3:0-Heimsieg geschlagen. Danach folgte ein 7:6 gegen den Regionalligis-ten Eintracht Norderstedt nach einem Elfmeterkrimi. Leider fehlte im Halbfinale TuRa Harksheide im Elfmeterschießen das Glück.

Hohe Trainingsbeteiligung

Im vergangenen Jahr hatte Schneiders Mannschaft mit einem Sieg gegen den FC St.Pauli den Pokal sogar auf die Jahnhöhe holen können. Eine Riesensensation! „
Kirill Schneider lobt bei
seiner jungen Mannschaft vor allem die hohe Trainingsbeteiligung, die für ihn der Grundstein des aktuellen Erfolgs ist: „Wir haben uns systematisch an neue Abläufe herangetastet, sodass wir in der Lage sind, mehrere Systeme zu spielen.“
Manche der Spieler werden 2016 schon 18 Jahre alt. Ein frühzeitiger Wechsel in die
Liga-Mannschaft ist dann möglich. Und Trainer Schneider hält das durchaus für denkbar: „Es wird interessant, welche Spieler den Weg in die Herren-Mannschaft gehen. Mein absoluter Wunsch ist es natürlich, irgendwann die Jungs gemeinsam in der Liga-Mannschaft beim HTB zu sehen.“
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