Handball-Krimi mit Happy-End!

Phasenweise kaum zu stoppen: Marius Kabuse zählte im Spiel gegen Norderstedt mit seinen fünf Treffern zu den besten Torschützen seines Teams. Foto: rp

Fischbek erkämpft sich in Unterzahl
26:26-Remis gegen Norderstedt

Von Rainer Ponik.
Die Hamburg-Liga-Handballer des TV Fischbek blieben auch im sechsten Saisonspiel unbesiegt. Im Heimspiel gegen die HT Norderstedt sahen die Fans beim 26:26-Remis einen echten Handball-Krimi.
Die Gastgeber begannen recht nervös und erzielten in den ersten zehn Minuten kein einziges Tor. Nachdem Spielertrainer Roman Judycki eine Auszeit genommen hatte, lief es besser. Innerhalb von nur fünf Minuten glich der TVF von 0:4 auf 6:6 aus. In der Folgezeit konnte sich kein Team entscheidend absetzen.
Als Roman Judycki in der Schlussphase nach einem herben Foul die rote Karte erhielt, spielten die Gastgeber in Unterzahl. Alles sah nach einem Norderstedter Erfolg aus, zumal das Team sich bis zur 57. Minute – begünstigt durch mehrere Zeitstrafen gegen den TVF - einen Vier-Tore-Vorsprung herausgeworfen hatte.
Doch trotz Unterzahl brachten Tore von Robert Mitleider und Julian Junack die Hausherren ins Spiel zurück. Marek Struss gelang es, dem TVF mit zwei sehenswerten Treffern einen Punkt zu retten.
„Ich bin stolz auf die Jungs, die in einer schwierigen Situation Moral gezeigt und sich ein Remis verdient haben“, freute sich Teammanager Jens Kabuse über die Punkteteilung, durch die der TVF (jetzt 10:2 Punkte) Platz 2 hinter Spitzenreiter SG HH-Nord II (10:0) erfolgreich verteidigen konnte.
Beste Torschützen auf Seiten der Hausherren waren Robert Mitleider (6 Treffer) sowie Marius Kabuse und Julian Junack (je 5). Eine starke Leistung zeigten auch Fischbeks Torhüter Sven Tobuschat und Azeez Ojewusi, die ihr Team in den entscheidenden Phasen durch spektakuläre Paraden im Spiel hielten.
Am kommenden Sonnabend muss der TVF nun bei der HSG Pinnau antreten. Deren Trainer Hansi Riedel ist ein alter Bekannter. „Hansi war auch schon in Fischbek Coach und kennt unsere Mannschaft recht gut“, sagt Jens Kabuse. Die HSG, die in den letzten Jahren oft um den Klassenerhalt kämpfen musste, zählt diesmal mit 8:2-Punkten ebenfalls zu den Top-Teams der Liga.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.