Handball Hamburg-Liga: Remis zwischen Fischbek und SG Wilhelmsburg

Anna-Lena Spill (SG Wilhelmsburg) war mit ihren fünf Treffern im torarmen Südderby die beste Torschützin. Foto: rp (Foto: Foto: rp)

Torarmes Süd-Derby

Von Rainer Ponik. Hamburg-Süd.
An der Hallenbeleuchtung hat es nicht gelegen, dass die Handballerinnen der SG Wilhelmsburg in den ersten dreißig Minuten des Hamburg-Liga-Derbys gegen Fischbek nur drei Tore erzielten. „Wir haben wie schon im ersten Heimspiel gegen Halstenbek (20:22) viel zu viele Torchancen ausgelassen“, ärgerte sich SG-Coach Sven Petersen über die schwache Torausbeute. Zum Glück für die Gastgeber hatten auch die Fischbekerinnen nicht genug Zielwasser getrunken. So war für die SGW trotz eines 3:5-Rückstandes noch alles möglich.
Zehn Minuten später deutete aber fast alles auf einen Sieg der Gäste hin. Bis dahin hatte das Team von Jonas Kaucikas seinen Vorsprung nämlich auf 10:5 ausgebaut. Als kaum jemand mehr daran glaubte, wendete sich doch noch das Blatt. Nach der Einwechslung von A-Juniorin Lisa Werbeck ging plötzlich ein Ruck durch die Mannschaft“, lobt Sven Petersen das Nachwuchstalent, das in der Rückraummitte für viel neuen Schwung sorgte und einige Siebenmeter herausholte.
So schmolz der Vorsprung der Gäste bis zur Schlussminute Tor um Tor zusammen. „Vielleicht waren sich meine Spielerinnen schon zu siegessicher“, schüttelte Jonas Kaucikas nach dem Spiel, dass schließlich mit 14:14, also einer Punkteteilung endete, nachdenklich den Kopf.
Auch TVF-Torhüterin Kristina Peters, die zwischen den Pfosten wieder einmal eine bärenstarke Leistung bot, konnte den Ausgleich nicht verhindern. „Wir haben leichtfertig einen Punkt verschenkt“, ärgerte sich Jonas Kaucikas. „Und wir haben trotz der wohl schlechtesten Leistung der letzten Jahre einen Punkt gewonnen“, ergänzte Sven Petersen. Beste Torschützin der SGW war Anna-Lena Spill mit insgesamt fünf Treffern; auf der Gegenseite war Nadine Kurt mit vier Torerfolgen erfolgreichste Werferin.
Beide Teams stehen auch am kommenden Wochenende vor schwierigen Aufgaben. Während die SG Wilhelmsburg Sonntag (15.45 Uhr, Eckernförder Straße) bei Oberligaabsteiger SG Altona antreten muss, trifft der TVF in eigener Halle auf die SG Bergedorf/Vier- und Marschlande (20 Uhr, Sporthalle Neumoorstück).
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