Hält der Vorsprung?

Faires Derby, gerechtes Ergebnis: Hier setzt sich Enes Erkunt (Vorwärts) gegen Welats späteren Torschützen Mazlum Bilenler durch. Foto: rp

Fußball-Kreisliga: FC Kurdistan Welat peilt den Aufstieg an

Von Rainer Ponik.
In seiner 25-jährigen Geschichte hat der FC Kurdistan Welat schon einige Höhen und Tiefen erlebt. Nachdem der Verein, dessen sportliche Heimat mittlerweile an der Slomanstraße liegt, 2006 mit dem Aufstieg in die Landesliga ihren größten sportlichen Erfolg erzielt hatten, ging es in den folgenden Jahren rapide bergab.
Vor drei Jahren standen die Wilhelmsburger in der Kreisklasse vor einem Neubeginn. Nach dem Aufstieg in die Kreisliga verpasste Kurdistan Welat in der vergangenen Spielzeit den Durchmarsch in die Bezirksliga als Tabellendritter nur knapp, In der laufenden Serie deutet aber vieles darauf hin, dass der Traum vom Aufstieg diesmal wahr werden könnte.
Mit Torjäger Erdal Kaya, der vom Nachbarn Rot-Weiß Wilhelmsburg zum FC Kurdistan wechselte und dem oberligaerfahrenen Spielmacher Kim Schulze, der zuvor in Lurup die Fußballstiefel schnürte, wurde die Mannschaft vor Saisonbeginn noch einmal verstärkt. Das zahlte sich aus, denn in den bisherigen 22 Saisonspielen musste sich das Team nur einmal geschlagen geben. Auch ein Trainerwechsel – für Mohammed Touati übernahm Theodore Fici – ließ die Erfolgsserie nicht abbrechen.
Zurzeit führt Welat die Tabelle der Kreisliga mit sechs Punkten Vorsprung an, doch vom sicheren Aufstieg will noch niemand etwas wissen. „Wir müssen konzentriert weiterarbeiten“, fordert Theodore Fici von seiner derzeit etwas ersatzgeschwächten Elf, die am vergangenen Sonntag im Spiel bei Vorwärts Ost nicht über ein 1:1 hinauskam.
Said Shafi hatte das 1:0 für die spielbestimmenden Gastgeber erzielt, bevor Mazlum Bilenler mit dem einzigen Torschuss noch vor dem Seitenwechsel der glückliche Ausgleich gelang. In der zweiten Hälfte hatte Welat dann mehr vom Spiel, doch Erdal Kaya und Sedat Bingöl scheiterten mit ihren Schussversuchen am gut aufgelegten Vorwärts-Keeper Abdurrahman Gün.
„Ich glaube, schon am nächsten Sonntag wird es wieder besser laufen“, blickt Kurdistans Fußballobmann Amed Azizoglu dem Heimspiel gegen Grün-Weiß Harburg II (15 Uhr, Slo-manstraße) zuversichtlich entgegen.
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