Football: Die Ravens leben noch

Am 29.Oktober wollen die Ravens (r.) beim Charity Bowl gegen die USU Snipers noch mal voll durchstarten, bevor sie sich von ihren Fans in die Winterpause verabschieden. Foto: rp (Foto: Foto: rp)

Neues Harburger Team ist zusammengewachsen -
Charity Bowl am 29. Oktober

Von Rainer Ponik. Als der damalige Headcoach Thomas Brusch die Hamburg Ravens am Ende der vergangenen Spielzeit in Richtung Blue Devils verließ und eine Reihe von Leistungsträgern seinem Beispiel folgten war eine kurze Zeit lang nicht abzusehen, ob es die American Footballer im Harburger Turnerbund auch weiterhin geben würde.
Die verbliebenen Spieler des Clubs und das Präsidium um den Ersten Vorsitzenden Philip Behr gaben aber nicht so schnell auf und machten sich schnell auf die Suche nach Neu-und Wiedereinsteigern. Die Bemühungen sollten sich lohnen. Bis zum Saisonstart schafften es die „Raben“, einen Kader von etwa 40 Spielern auf die Beine zu stellen.
„Wir konnten viele neue Spieler dazugewinnen“, freute sich Vorstandsvize Thomas Löschke. Da Topspieler wie Mitja Langholz und Jan Paul Dierks, die sich mittlerweile sogar einen Platz im German-Football-League-Team der Blue Devils erkämpft haben, nicht mehr für die Ravens auflaufen wollten, musste sich der Verein nach dem Abstieg aus der Oberliga bescheidene Ziele setzen.
„Da wir viele neue und unerfahrene Spieler im Team haben, geht es für uns in der neuen Spielzeit nur darum, die Saison mit einem spielfähigen Team gut zu überstehen“, sagt Thomas Löschke.
Dem neuen Trainerteam um Marc Heimann gelang es tatsächlich, das neu formierte Team bei Laune zu halten, obwohl die Mannschaft gleich sieben von insgesamt neun Spielen verloren hat. Hohe Niederlagen waren allerdings nicht dabei. „Wir haben meistens gut mitgehalten, im Angriff aber zu wenig gepunktet“, erzählt Marc Heimann.
Klar, dass die Siege gegen Neumünster und Lübeck der Moral der Mannschaft sehr gut getan haben. Mit einem Nachholspiel gegen die Black Swans aus Bergedorf und einem Benefizspiel zu Gunsten einer sozialen Einrichtung, das am 29.Oktober auf der Jahnhöhe ausgetragen wird, geht die diesjährige Footballsaison langsam zuende. „Wir sind als Team zusammengewachsen und haben uns so gut weiterentwickelt, dass wir uns im Frühjahr neue Ziele setzen können“, zieht Thomas Löschke ein positives Fazit. Nicht nur er ist davon überzeugt, dass der American Football auch im Raum Harburg noch eine Zukunft hat.
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