Finkenwerders Torfabrik

Sven Köppen (Finkenwerder) setzt sich gegen den HSC-Spieler durch. Foto: Heimsoth (Foto: Foto: Heimsoth)

Fußball-Bezirksliga: Dem Aufsteiger gelangen bereits 29 Tore

Von Waldemar Düse, Hamburg-Süd. An der Spitze der Fußball-Bezirksliga Süd ist Kontinuität eingekehrt: Die drei punktgleichen Spitzenteams HTB, Grün-Weiss und Kosova haben ihre Partien gewonnen. „Ein Pflichtsieg, wir hatten die Begegnung zwar im Griff, haben aber aus dem Spiel heraus aber keine Chancen gehabt“, kommentierte Grün-Weiss-Trainer Sven Siebert das 2:0 bei Schlusslicht Mesopotamien. Sascha Gogol und Daniel Meyer hatten getroffen. „Die waren cleverer, bis zum 0:1 haben wir die Vorgaben gut umgesetzt“, sagte „Mesos“ Trainer Michael Krivolahvek. Für seinen Spieler Emanuel Aykurt gab es Gelb-Rot.
Zwei Platzverweise gegen Jerry Osey (Rot) und Manuel Nächilla (Gelb-Rot) waren für Einigkeit zuviel, um das 2:3 beim HTB in der Schlussphase noch umzubiegen. „Wir hatten in der zweiten Halbzeit körperlich mehr zuzusetzen“, sagte HTB-Coach Ingo Brussolo. Nur in der Anfangsphase seien die Elbinsulaner das bessere Team gewesen. Dennis Grot (2) und Abdullah Yildiz trafen für den HTB, Daniel Perreira und Isaac Ampomah für den ESV.
Hinter dem Führungstrio liegt Finkenwerder in Lauerstellung. Der Aufsteiger wäre nach einer 2:0-Führung (Mesut Cetinkaya, Claas Rehder) beinahe an seiner Sorglosigkeit gescheitert. „Wir hatten in der ersten Halbzeit alles im Griff und sinn dann eingeschlafen“, kritisierte Finkenwerders Co-Trainer Dennis Zepcan sein Team. Das 1:2 konterte Helge Körhs zwar, aber den anschließenden Tiefschlaf nutzte der HSC zum zwischenzeitlichen 3:3. Als sich auf Seiten Finkenwerders schon viele zum Ärgern fertig gemacht hatten, schaffte Kai Vollpott doch noch den verdienten Siegtreffer. Die Torfabrik der Liga produzierte damit bereits ihre Treffer 26 bis 29.
„Wir haben wieder mal die erste Hälfte verschlafen. Bei uns hat nur Torhüter Cüneyt Erbil Normalform erreicht“, ärgerte sich Dersimspors Trainer Samir Balouch über die 0:1-Heimniederlage gegen den SV Wilhelmsburg. „Mann konnte spüren, dass die Wilhelmsburger dieses Spiel gewinnen wollten.“
Damit hängt die Mannschaft von der Winsener Straße für die kommenden Wochen in den Abstiegsregionen fest. Gemeinsam mit dem TSV Neuland, dessen Aussichten sich durch das 2:4 gegen Aufsteiger Panteras Negras sich gerade verbessert haben.
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