Fehlstart für die Ravens

Harburgs Quarterback Philipp Könnecke rennt hier seinem Gegenspieler davon – am Ende triumphierten aber die Lübecker Gäste. Foto: rp

Football: Brusch-Team kassiert 19:25-Heimniederlage gegen die Lübeck Cougars II

Von Rainer Ponik.
Rund 150 Footballfans waren dabei, als die Harburger Ravens auf der Anlage an der Jahnhöhe in die neue Landesligaspielzeit starteten. Gegen die körperlich überlegene Reserve der Lübeck Cougars gab es eine 19:25-Niederlage.
Zwei starke Defense-Reihen sorgten dafür, dass das Angriffsrecht häufig wechselte und es vor allem in der ersten Spielhälfte nur selten zu spannenden Szenen in Grundliniennähe kam. Philipp Könnecke war schließlich verantwortlich dafür, dass die „Raben“ zur Halbzeit knapp vorn lagen. Nachdem Moritz Betker den ersten und einzigen Touchdown der Ravens abgeschlossen hatte, erhöhte er per Kick durch die Stangen auf 7 : 6.
Nach dem Seitenwechsel ließ bei den Hausherren leider kurzzeitig die Konzentration nach, so dass die Cougars das Blatt wenden konnten. Moritz Betker punktete zwar erneut, doch kurz vor dem Ende lagen die Ravens mit 13:25 zurück. Auch ein starkes Finish von Dennis Lemm, dem nach einem Kick-Off der Gäste im direkten Gegenzug der dritte Touchdown für die Raben glückte, konnte die unglückliche Auftaktniederlage nicht mehr verhindern.
„Es war von unserer Seite ein etwas holpriger Start gegen den erwartet starken Gegner“, zog Defense-Spieler Thomas Löschke, der gleichzeitig auch Vorstandsmitglied der Harburger Footballer ist, nach der 19:25-Schlappe ein kurzes Fazit.
„Wir waren den Lübeckern technisch und spielerisch ebenbürtig. Am Ziel des möglichen Aufstiegs halten wir fest“, kündigte Thomas Löschke dem Team aus der Marzipanstadt im Hinblick auf das Rückspiel schon mal einen heißen Tanz an.
Zuvor steht am kommenden Sonnabend aber zunächst einmal die Partie bei den Norderstedt Beavers auf dem Spielplan. „Die Biber verfügen über ein junges, ehrgeiziges Team“, weiß „Raben“-Headcoach Thomas Brusch. Trotzdem glaubt man in Harburg fest an den ers-ten Saisonsieg. „Sonst bräuchten wir ja gar nicht hinzufahren“, lieferte der Trainer gleich die logische Erklärung.
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