FC Musa gelingt der Durchmarsch

Nur ein Jahr nach dem Aufstieg in die Kreisliga wurde der FC Musa erneut Meister. Foto: ponik

Fußball-Kreisliga: Karakus-Elf steigt nach 8:1 über Altenwerder
in die Bezirksliga auf – Vorwärts Ost verpasst den Titel

Von Rainer Ponik.
Beim FC Musa gibt es wieder einen Grund zu feiern: Der Kreisligaaufsteiger sicherte sich nach einem ungefährdeten 8:1-Erfolg im Auswärtsspiel beim FTSV Altenwerder II erneut die Meisterschaft – und schaffte den Durchmarsch in die Bezirksliga.
Dieser Erfolg kommt nicht von ungefähr, das Team von Trainer Mehmet Karakus ist mit vielen guten Fußballern bestückt. Der 1997 gegründete Verein, der nach seinem Gründer und Mäzen Xhelil Musa benannt wurde, konnte im Jahr 2015 bereits Spielmacher Nico Groh vom Oberligisten FC Süderelbe loseisen. Vor einem Jahr gelang den Verantwortlichen der nächste Coup: Ex-Junioren-Nationalspieler Dennis Richter folgte Groh vom FC Süderelbe an den Jägerhof und schoss seine Tore fortan für den FC Musa. „Dennis wollte weniger trainieren und sich mehr auf seine Berufsausbildung konzentrieren. Da haben wir ihn eingeladen, sich uns anzuschließen“, berichtet Mehmet Karakus.
Die technisch und spielerisch starke Mannschaft hatte von Anfang an den erneuten Aufstieg im Visier. Zeitweilig betrug der Vorsprung neun Punkte. In den letzten Wochen leistete sich der Spitzenreiter im Gefühl des sicheren Aufstiegs aber einige unnötige Punktverluste. So konnte Vorwärts Ost zum Ligaprimus aufschließen. Vor dem letzten Spieltag sprach nur noch das bessere Torverhältnis für den FC Musa. „Am Ende haben die Jungs die Nerven behalten und sich für eine insgesamt starke Saison belohnt“, zieht Mehmet Karakus dennoch ein positives Fazit.
Auch in der Bezirksliga ist dem FC Musa eine tragende Rolle zuzutrauen. „Unser Ziel ist es aber, zunächst einmal den Klassenerhalt zu schaffen“, weiß der erfahrene Musa-Coach um das deutliche höhere Niveau in der neuen Spielklasse. Dabei müssen die Harburger künftig auf Nico Groh verzichten, den es zurück zum FC Süderelbe zieht. Dennoch soll der Kader nur punktuell verstärkt werden.
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