Erfolgscoach Richter verlässt den FC Süderelbe

Trainer Jean-Pierre Richter hat den FC Süderelbe zu Erfolgen geführt, zum Saisonende verlässt er jedoch den Sportplatz Kiesbarg. Foto: rp

Fußball: Trainer-Nachfolge noch offen – Oberliga-Kicker zeigen sich vom angekündigten Wechsel unbeeindruckt und siegen mit 4:1

Von Rainer Ponik.

Als er kam, kämpften die Ligafußballer vom FC Süderelbe gegen den Abstieg, sechs Jahre später zählen die Schützlinge von Jean-Pierre Richter zu den Spitzenteams. „Es ist schon beeindruckend, welche Entwick-lung unser Team unter den Fittichen von Johnny genommen hat“, lobt Matthias Nehls den 28-Jährigen, der immern och der jüngste Coach in Hamburgs höchster Spielklasse ist.
Zur kommenden Saison muss sich der Ligamanager nun aber ein neuen Trainer suchen: Jean-Pierre Richter wird den FCS am Ende der laufenden Spielzeit verlassen. „Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, möchte aber in Zukunft eine andere Aufgabe übernehmen“, so Richter, dessen sportliche Zukunft noch offen ist.

Klaas Kohpeiß lupfte den Ball über den Torhüter zum 3:1


Seine Mannschaft ließ sich von der Entscheidung ihres Coaches aber nicht beeindrucken. Im Gegenteil: Im Heimspiel gegen den SV Rugenbergen zeigte der FCS vor rund 250 Zuschauern die beste Leistung seit Wochen. Mit Tempo, Spielwitz und dem nötigen Engagement setzten die Hausherren den SVR unter Druck und gingen nach einer
Ecke von Dennis Bergmann, die Klaas Kohpeiß mit dem Kopf verlängerte, durch einen Treffer von Tolga Tüter verdient mit 1:0 in Führung.
Nachdem Ersatzkeeper Justin Petzschke, der für den gesperrten Dennis Lohmann zwischen den Pfosten stand, kurze darauf eine große Ausgleichschance zunichte machte, musste er sich nach einer halben Stunde geschlagen geben. Auch den überlegenen Gastgebern boten sich gute Einschussmöglichkeiten, doch ein weiterer Treffer wollten vor dem Seitenwechsel nicht mehr gelingen.
Nach der Halbzeit wurden die Gäste zwar stärker, doch Tore erzielte nur noch Süderelbe. In der spannenden Schlussphase brachte Ernesto Keisef den FC nach schöner Kopfballvorlage von Kohpeiß wieder auf die Siegerstraße. Wenig später erzielte Klaas Kohpeiß das schönste Tor des Tages, als er eine Vorlage von Tolga Tüter per Lupfer über den herausstürzenden Torwart zum 3:1 verwertete. Tüter selbst setzte den Schlusspunkt, als in in der Nachspielzeit das 4:1 erzielte.
„Das war mal wieder Fußball nach meinem Geschmack!“, lobte Jean-Pierre Richter seine Elf, die weiter Tabellendritter bleibt und am Sonntag, 10. April, (14 Uhr, Seppenser Mühlenweg 44) bei Buchholz 08 antreten muss.
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