"Eingestiegen wie die Kesselflicker"

Fußball-Bezirksliga: Mesos-Trainer verärgert nach 0:2-Pleite gegen GWH

Von Waldemar Düse.
Mit einem mühseligen 1:1 beim Tabellenzweiten Buxtehude hat der Klub Kosova am 24. Spieltag den Sturz von der Tabellenspitze der Fußball-Bezirksliga Süd abgewendet. Ein Gipfeltreffen war das Duell jedoch nur auf dem Papier. Es dominierte der lange Hafer der Buxtehuder und die Defensivtaktik der Wilhelmsburger.
Kein Kapital konnte der Dritte HTB aus dieser Punkteteilung schlagen. „Wir haben acht hundertprozentige Möglichkeiten ausgelassen. Diese Chance kommt so schnell nicht wieder“, kommentierte Trainer Ingo Brussolo die 0:2-Pleite seines Teams bei Einigkeit (Tore: Marco Löffke 2). „Aber neben der Chancenverwertung war das auch fußballerisch schlecht.“
In der Spitzengruppe rangiert auch die SG Finkenwerder, der Gewinner des Spieltags. Allerdings kamen dem Co-Trainer nach dem 2:1 gegen den HSC erhebliche Zweifel an der Berechtigung des vierten Platzes. „Wir waren richtig schlecht und haben glücklich gewonnen“, kritisierte Dennis Zepcan. Selbst die tatkräftige Mithilfe des HSC (Rot gegen Dennis Töbelmann und Gelb-Rot gegen Bakthash Popal) half Finkenwerder nicht, sich und seine Anhänger zufrieden zu stellen. Tore: Claas Rehder, Kai Vollpott.
Größer dürfte dagegen die Zufriedenheit auf Seiten des SV Wilhelmsburg nach dem 5:1 (Yasin Korkusuz 2; Peter Lascheit 2; Panagiotis Panagiotoudes) gegen Dersimspor sein. Die Harburger brachten erneut neben dem Treffer von Fatih Polat kaum etwas zuwege.
Der TSV Neuland konnte mit dem 1:1 bei Panteras (Tor: Bastian Reimers, Panteras: Milton Lago) einen wichtigen Zähler für den Klassenerhalt eintüten.
„Das war die reine Verarschung, es ist grundsätzlich alles gegen uns entschieden worden“, ärgerte sich Mesopotamiens Trainer Peter Caspar mehr über die Leistung des Gespanns als über die 0:2-Niederlage bei Grün-Weiss (Tore: Gerrit Weßeloh 2). „Die Spieler von Grün-Weiss sind eingestiegen wie die Kesselflicker.“
Schuld an der Niederlage sei das Gespann jedoch nicht gewesen, das Gelb-Rot gegen „Mesos“ David Aslan verhängt hatte.
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