Ehrung für Jens Kabuse

Sichtlich stolz präsentiert Jens Kabuse seine Ehrenmedaille, die er aus den Händen von Bürgermeister Olaf Scholz erhalten hat. Foto: pr

Der Handball-Abteilungsleiter des TV Fischbek und aktive Harburger Schütze wurde von Bürgermeister Olaf Scholz für ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet

Von Rainer Ponik.
Fischbeks Handballboss Jens Kabuse wurde eine große Ehre zuteil. Aus den Händen von Bürgermeister Olaf Scholz erhielt er im Hamburger Rathaus die Medaille für „Treue Arbeit im Dienste des Volkes“. Die Zahl der Gratulanten war groß, weil Jens Kabuse nicht nur in einem Verein ehrenamtlich tätig ist. Seit 36 Jahren ist der Harburger in den Vorständen der Schützenvereine Kanzlershof und Heimfeld aktiv. Daneben steht er auch den Eißendorfer Schützen mit Rat und Tat zur Seite.
Außerdem setzt sich Jens Kabuse seit 1982 für die Handballer vom TV Fischbek ein, arbeitet zeitweise im Gesamtvorstand und in verantwortlicher Position auch beim Hamburger Handballverband mit.
Als Vorstandsmitglied, Trainer, Manager und Schiedsrichter hat er schon viele hundert Sportler auf ihrem Weg im Verein begleitet und „seine Jungs und Mädels“ auch privat, zum Beispiel im Papierkrieg mit Ämtern und Behörden oder bei der Lehrstellensuche, unterstützt.
Seit 26 Jahren ist er Abteilungsleiter des TV Fischbek und damit mittlerweile wohl auch der älteste Abteilungsleiter im Hamburger Handballverband. Damit nicht genug: Seit 1999 organisiert Jens Kabuse auch noch die „Good-Will-Games“, den am längsten existierenden Sportaustausch zwischen den Partnerstädten Hamburg und Osaka.
Auch abseits des Sportvereins übernahm der 53-Jährige – so zum Beispiel als Personalratsmitglied und Elternvertreter – Verantwortung. „Das alles hätte ich aber nicht ohne die Hilfe meiner Vorstandsmitglieder, Trainer, Betreuer, Freunde und auch meiner Familie schaffen können“, bedankt sich Jens Kabuse bei allen, die ihn in den letzten Jahrzehnten unterstützt haben.
Drei bis vier Jahre möchte er noch weitermachen, danach dann ein wenig kürzer treten. „Das hat er allerdings schon des Öfteren erzählt und dann wieder ein paar Jahre drangehängt“, schmunzeln viele, die ihn gut kennen.
Und so wird Jens Kabuse wohl noch lange dafür sorgen, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung anzubieten.
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