Drohende Pleite noch abgewendet

Fischbeks Marius Kabuse (M.) will nach längerer Verletzungspause im Spiel beim SC Alstertal-Langenhorn wieder auf dem Spielfeld stehen. Foto: rp

Handball: TV Fischbek mischt nach 29:28-Sieg über
Altrahlstedt weiter in der Spitzengruppe mit

Von Rainer Ponik.
Die Hamburg-Liga-Handballer des TV Fischbek bleiben Spitzenreiter HG Hamburg-Barmbek auf den Fersen. Trotz großer Personalprobleme besiegte das Team von Trainer Roman Judycki den Altrahlstedter MTV knapp mit 29:28-Toren.
Die Zuschauer in der gut gefüllten Arena-Süderelbe sahen einen echten Handballkrimi. Nachdem sich Phillip Koehler bereits nach fünf Minuten eine Wadenverletzung zuzog, mussten die Gastgeber bis zum Spielende mit nur sieben Feldspielern auskommen.
Zunächst entwickelte sich trotzdem ein sehr ausgeglichenes Spiel, in dem die Führung mehrmals wechselte. Zur Pause lag der TVF hauchdünn mit 14:13 vorn, doch Mitte der zweiten Halbzeit schienen so langsam die Kräfte zu schwinden. Fischbek geriet mit bis zu drei Toren in Rückstand.
Doch dann bewiesen die Gastgeber Moral und schafften kurz vor dem Ende den Ausgleich. Zwanzig Sekunden vor Schluss kam es noch besser, Peter Misiak die Nerven und traf vom Siebenmeterpunkt aus zum 29:28.
„Ich bin stolz auf unsere Mannschaft, die sich nicht aufgegeben und das Blatt noch einmal gewendet hat“, freute sich Spielertrainer Roman Judycki, der volle sechzig Minuten auf dem Platz stand. Ein Sonderlob verdiente sich Keeper Azeez Oyewusi, der seine Mannschaft mit vielen tollen Paraden im Spiel hielt.
Nach einem spielfreien Wochenende muss der TV Fischbek am 16. November beim SC Alstertal-Langenhorn antreten. „Die kurze Pause kommt uns gerade recht, denn dadurch können die angeschlagenen Spieler ihre Verletzungen auskurieren“, hofft TVF-Manager Jens Kabuse darauf, dass Spieler wie sein Sohn Marius, Marek Struss oder auch Phillip Koehler dann wieder einsatzfähig sind.
Zu seinem ersten Einsatz im Fischbeker Trikot wird Kreisläufer Marek Sonnenrein kommen, der aus der U23 des THW Kiel zum TVF wechselt. Ein Rückkehrer muss dagegen noch ein paar Wochen auf seinen ersten Punktspieleinsatz warten: Agit Dirlik, der noch vor kurzem zum Kader von Oberligist SG Hamburg-Nord zählte, wird nach seiner Wechselsperre ab Januar wieder für seinen alten Verein auf Torejagd gehen.
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