Der boxende Postbote war nicht zu schlagen

Finkenwerders Abteilungsleiter Mecit Cetinkaya – hier mit Özgür Ulas - versteht es immer wieder, Jungen aus dem Stadtteil für den Boxsport zu begeistern. Foto: rp

Boxabteilung des TuS Finkenwerder feierte ihr 20-jähriges Bestehen - über 200 Gäste kamen

Von Rainer Ponik.
Mit mehr als 200 Gästen und rundum erneuertem Ringboden feierte die Boxabteilung des TuS Finkenwerder ihr 20-jähriges Bestehen. „Schönen Dank an Hauke Garbers,“, lobte Abteilungsleiter Mecit Cetinkaya das spontane Engagement des Tischlermeisters, der in den 90er Jahren sehr erfolgreich für den Turn- und Sportverein geboxt hat.
Unter den Augen vieler Ex-Boxer, die wie beispielsweise Mahir Oral, Fatih Yilmaz oder Johannes Schumacher früher sehr erfolgreich für den TuS Finkenwerder im Ring standen, zeigten Faustkämpfer aus Hamburg, Berlin, Mannheim, Schleswig-Holstein und den Niederlanden ihr Können.
Direkt nach seiner Schicht kam Finkenwerders boxender Postbote Ronny Gerulat in die Halle und schickte seinen Gegner Marian van de Felde postwendend mit einer Niederlage nach Holland zurück. Federgewichtler Onur Cömertel musste sich dem Eilbeker Lukas Amaskamp dagegen nach Punkten geschlagen geben.
Viel Stimmung kam auf, als Lokalmatador Berat Aciksari in das Viereck stieg. Obwohl der Weltergewichtler diesmal im schwereren Mittelgewicht boxte, konnte er den Kampf gegen den Bahrenfelder Lorenzo Servadei für sich entscheiden.
Den besten Kampf des Abends präsentierten die beiden Halbweltergewichtler David Burakiewicz (Harburger SC) und Yusuf Likoglu (Twente). „Das war ein Fight auf sehr hohem Niveau“, lobte Mecit Cetinkaya die beiden Kontrahenten, die sich drei Runden lang einen tollen Schlagabtausch lieferten. Obwohl beide Kämpfer den Sieg verdient hatten, sahen die Punktrichter den Harburger am Ende knapp vorn.
„Das war gute Werbung für den Boxsport!“, freute sich Peter Hamel, Präsident des Hamburger Amateur-Boxverbandes, über die Veranstaltung.
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