Der "Absteiger Nr.1" überrascht alle

Karen Peters hat nach ihrer Babypause längst wieder zu alter Stärke zurückgefunden und will mit den Harburg Baskets den Klassenerhalt erreichen. Foto: rp

Harburg Baskets sorgen in der 1. Regionalliga für Furore

Von RAINER PONIK.
Um dem Zwangsabstieg in die Oberliga zu entgehen, beantragten die Harburg Baskets im Sommer eine Wildcard und stiegen auf diese kuriose Weise in die 1.Regionalliga auf. Klar, dass die Spielerinnen der Spielgemeinschaft in der höheren Spielklasse schnell als Absteiger Nummer 1 gehandelt wurden. Doch das Team von Denis Mangkod und Ron Tietgen überraschte nicht nur die „Experten“, sondern auch sich selbst.
„Im Vergleich zur vergangenen Saison haben wir uns deutlich gesteigert“, sagt Karen Peters, die aufgrund ihrer Schwangerschaft im Vorjahr lange Zeit pausieren musste. Zudem erwiesen sich die Neuzugänge als echte Verstärkungen, die auch menschlich sehr gut ins Team passten. Der große Ehrgeiz spielt natürlich auch eine Rolle. „Wir wollten natürlich zeigen, dass wir in der Liga nicht nur Kanonenfutter sind“, erzählt Mannschaftsführerin Dorit Pulmer. Im Training wurde hart gearbeitet; das zahlte sich in den Spielen natürlich aus.
Gleich fünf der bisherigen elf Partien konnten die Baskets für sich entscheiden. Auch am vergangenen Wochenende im Spiel bei den Berlin Baskets Süd waren die Harburgerinnen besser als ihr Gegner. Obwohl es im Angriff an Tempo und Durchschlagskraft fehlte und der Ausgang der Partie lange offen war, setzte sich die SGHB am Ende doch noch klar mit 63:51 durch.
Ein gelungenes Debüt im SG-Trikot feierte Eileen Laue, die in der Winterpause vom Staffelkonkurrenten Braunschweig nach Harburg wechselte. Beste Korbschützinnen waren Ina Bergmann (14 Punkte) und Dorit Pulmer (12). Bei nunmehr sechs Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze sollte der Klassenerhalt sicher erreicht werden.
Mit einem weiteren Erfolg im heutigen Auswärtsspiel beim TV City Basket Berlin könnte die SGHB nun sogar zum Tabellenfünften BG Zehlendorf aufschließen. „Alles ist möglich, denn dadurch, dass wir viele treffsichere Spielerinnen in unseren Reihen haben, sind wir für unsere Gegner nur schwer auszurechnen“, weiß Ron Tietgen.
In Harburg ist man sehr glücklich über das Erreichte, aber satt ist man noch lange nicht.
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