„Das war klasse!“

Der 14-jährige Mattes Campen nahm viele neue Eindrücke vom Trainingslager in Ungarn mit nach Hause. Foto: Jens Witte

Wasserball: Poseidons U15-Junioren absolvierten
Trainingslager in Ungarn

Von Rainer Ponik.
Das Paradies für Wasserballer liegt in Ungarn! Davon konnten sich zuletzt die elf- bis vierzehnjährigen Jugendlichen vom SV Poseidon überzeugen. Sie nutzten die Hamburger Maiferien, um im Land des Wasserball-Rekordolympiasiegers ein Trainingslager zu absolvieren.
Per Flieger reisten die jungen Wilhelmsburger in die Hauptstadt Budapest, von dort aus mit dem Bus in die ungarische Tiefebene nach Szentes. Dort gibt’s ein Wassersportangebot, das den Vergleich mit der Olympia-Bewerberstadt Hamburg nicht scheuen muss.
Play-Off-Spiel gegen
Budapest

Im dortigen Sportpark sind drei große Schwimmhallen und ein Kraftraum den ganzen Tag nur für die Wasserballer reserviert. In den Vergleichsspielen mit den U15-Junioren der Gastgeber gab es für die „Meeresgötter“ anfangs ordentlich was auf die Ohren. Doch die Wilhelmsburger wussten sich im Laufe der Woche deutlich zu steigern. Als sich im dritten Spiel sogar ein Hamburger Sieg anbahnte, beendete der ungarische Jugendcoach das Spiel beim Stand von 12:12 recht abrupt. „In Ungarn ist Wasserball Nationalsport, eine Niederlage gegen uns wäre wohl eine echte Blamage gewesen“, schildert Mattes Campen die Situation.
Über 300 Jungen und Mädchen spielen in Szentes Wasserball und haben die Möglichkeit unter Anleitung von ausgebildeten Trainern täglich etwas dazuzulernen.
So ist es kein Wunder, dass der Provinzort auch in der 1. ungarischen Liga mitspielt. Die Hamburger Gäste waren „live“ dabei, als sich über 1000 Fans in der Schwimmarena versammelten, um die Frauenmannschaft des Ortes im Play-Off-Spiel gegen den Meisterschaftsfavoriten UVSE Budapest zu unterstützen, das natürlich in ungarischen Fernsehen übertragen wurde. „Das war schon klasse!“, erinnert sich Mattes Campen an die vielen Eindrücke, die er aus Ungarn mitgenommen hat.
Inzwischen haben die Jugendwasserballer wieder ihre eigenen Ziele im Visier. Trainer Attila Kaposnyak möchte bei der norddeutschen Meisterschaften möglichst weit vorn landen. Dienstags und freitags ab 18 Uhr wird im Inselpark fleißig trainiert.
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