Bezirksliga-Fußball: Kosova bleibt Spitze

Kosovas Patrick Silva Fernandes ist vor Gerrit Weßeloh (GWH) am Ball. Foto: Köse (Foto: Foto: Köse)

3:1-Sieg im Spitzenspiel gegen Grün-Weiss Harburg

Von Waldemar Düse.
Mit allem, was die Fußball-Regeln hergeben und manchmal auch mit ein wenig mehr, versuchten Spitzenreiter Kosova und sein Verfolger Grün-Weiss, ihr Duell in der Fußball-Bezirksliga Süd für sich zu entscheiden. Am Ende hatten die Wilhelmsburger mit 3:1 das glücklichere, aber verdiente Ende für sich. Gerrit Weßeloh hatte für Grün-Weiss das zwischenzeitliche 1:1 erzielt, sein Mitspieler Blazey Kocak war nach einer Notbremse mit Rot vom Platz geschickt worden.
Hinter Spitzenreiter Kosova hat Finkenwerder Rang zwei verteidigt. Allerdings hatte der Aufsteiger beim 4:2 gegen Schlusslicht Mesopotamien wesentlich mehr Mühe als erwartet. „Die Atmosphäre war hektisch, aber nicht unfair und wir haben einfach unsere Linie nicht gefunden“, sagte Finkenwerders Co-Trainer Dennis Zepcan. Kai Vollpott, der seine Saisontreffer sieben und acht erzielte, Chris Heitmann und Sebastian Kielhorn fanden immerhin das gegnerische Tor.
Hinter dem BSV Buxtehude (3:2 bei Sporting) hat sich der HTB auf Rang vier vorgeschoben. Beim 4:0 auf der Elbinsel ließen die Harburger dem SV Wilhelmsburg nicht den Hauch einer Chance. „Das war die richtige Antwort“, freute sich HTB-Trainer Ingo Brussolo nach zuletzt zwei Niederlagen über das Erfolgserlebnis. „Wir haben bis auf 20 Minuten Leerlauf die spielerischen Akzente gesetzt.“ Tore: Abdullah Yildiz (2) und Kyrill Schneider (2) erzielten die Tore.
Ebenfalls 4:0 (Tore: 2 Perreira, Stepanov und Nächilla) setzte sich Einigkeit gegen den TSV Neuland durch. Für die Wilhelmsburger der dritte Sieg in Folge, Neuland wartet seit dem 7.August auf seinen zweiten Saisonsieg.
Mühsam nährt sich das Eichhörnchen – so muss sich derzeit der Tabellenelfte Dersimspor fühlen. „Insgesamt sind wir auf einem guten Weg. Ein Punkt ist okay, mit dem Spielverlauf kann ich natürlich nicht zufrieden sein“, kommentierte Trainer Samir Balouch das 2:2 bei Panteras Negras.
Ein Spiel dauert solange, bis der Spielleiter es abpfeift und manchmal reicht ein Tor für drei Punkte – mitunter ist Fußball wirklich so einfach. Jedenfalls beim 1:0 des HSC gegen den Vorletzten Nettelnburg-Allermöhe II.
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